Ergebnisse zum Schlagwort: AK-Wahl

AK-Wahl – alle Ergebnisse

Die Arbeiter­kammern haben die AK Wahl 2019 beendet. Es liegt jetzt eine Gesamtübersicht über die zu verteilenden Mandate in allen Voll­ver­sammlungen der AK Länder­kammern in den kommenden fünf Jahren vor.

Von den gültigen Stimmen entfielen auf:

Alternative und Grüne Gewerk­schafter­Innen/Unabhängige Gewerk­schafter­Innen (AUGE/UG): 5,43 Prozent (2014: minus 0,58 Prozent­punkte).

Sozial­demo­kratische Gewerk­schafter­Innen (FSG): 60,48 Prozent (2014: plus 3,32 Prozent­punkte)

Christliche Gewerkschafter (ÖAAB-FCG): 18,56 Prozent (2014: minus 2,47 Prozent­punkte),

Freiheitliche Arbeitnehmer (FA): 10,07 Prozent (2014: plus 0,39 Prozent­punkte)

Nicht ganz vier Prozent entfielen auf Listen, die nur in einzelnen Bundes­ländern antraten. Insgesamt waren das 18 Listen.

In allen Länder­kammern wurden insgesamt 840 Mandate vergeben. Davon entfallen 510 auf die FSG (das ist ein Plus von 21 Mandaten), 174 Mandate erreichte der ÖAAB-FCG (minus 11 im Vergleich zu 2014), die Freiheitlichen errangen 82 Mandate (plus 1 Mandat), AUGE/UG erreichte 42 Mandate (minus 5 Mandate).

Auf die sonstigen Listen entfallen 32 Mandate (minus 6 Mandate).

Die Wahlergebnisse in den Bundesländern

AK Wien

Das end­gültige Wahl­ergebnis der AK Wien Wahl 2019 liegt vor. Die Wahl­be­teiligung liegt bei 42,3 Prozent. Die Fraktion Sozial­demokratischer Gewerk­schafter­Innen (FSG) erreicht mit 60,7 Prozent 113 von 180 Mandaten. Die Liste FCG ÖAAB erzielt 9,8 Prozent (18 Mandate), die FA-FPÖ 9 Prozent (16 Mandate), die AUGE/UG 8,1 Prozent (15 Mandate), die GA 3,2 Prozent (5 Mandate), die LP 1,9 Prozent (3 Mandate), die ARGE 1,5 Prozent (2 Mandate), der GLB 1,3 Prozent (2 Mandate), TÜRK-IS 1,1 Prozent (1 Mandat), die erstmals kan­di­dierende Liste FAIR 1,5 Prozent (2 Mandate), KOMintern 1 Prozent (1 Mandat), BDFA 0,6 Prozent (1 Mandat). Das Team Brandl schaffte mit 0,3 Prozent den Einzug in die Voll­ver­sammlung nicht.

AK Vorarlberg

Endgültiges Ergebnis, 11.2.2019: Die ÖAAB/ FCG-Fraktion kommt demnach auf 47,26 Prozent der Stimmen (2014: 51,7), die FSG auf 30,18 (2014: 26,87), die FA auf 7,86 (8,31), die Liste Gemeinsam auf 6,04 (6,53), die NBZ auf 1,81 (5,47), die Liste HAK auf 6,07 (neu) und der GLB auf 0,77 Prozent (0,94). 

AK Tirol

Endergebnis: 61,4 Prozent der Wählerinnen und Wähler gaben dem amtierenden AK Präsidenten und Spitzenkandidaten der Liste 1 Präsident Erwin Zangerl aab-fcg ihre Stimme. Die FSG erreichte 19,7 Prozent der Stimmen, die FPÖ 8,6 Prozent und die Grünen 7,1 Prozent. Im elfköpfigen Vorstand behält die Liste Zangerl ihre 8 Mandate, die FSG behält ihre 2 Mandate, statt der Grünen zieht die FPÖ mit 1 Mandat in den Vorstand.

AK Salzburg

Das endgültige Ergebnis der AK-Wahl 2019 in Salzburg steht fest: Die FSG erreicht 64,95 Prozent (47 Mandate), ÖAAB/FCG 14,32 Prozent (10 Mandate), die Freiheitlichen 12,16 Prozent (8 Mandate), AUGE/UG 6,81 Prozent (4 Mandate) sowie der GLB 1,76  Prozent (1 Mandat). 

AK Kärnten

Das endgültige Ergebnis der AK-Wahl 2019 in Kärnten steht fest und bestätigt mit 77,6 Prozent den großen Erfolg der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen. Die FPÖ erreicht 13,1Prozent (9 Mandate), der ÖAAB 5,7 Prozent(4 Mandate), die Grünen 2,6 Prozent (1 Mandat), der GLB 1 Prozent (0 Mandate) und das BZÖ 0 Prozent (0 Mandate). Die Wahlbeteiligung steigt auf 38,8 Prozent.

AK Oberösterreich

Das Endergebnis der AK-Wahl 2019 in Oberösterreich steht fest. Die Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen (FSG) haben mit ihrem historisch besten Ergebnis von 71,01 Prozent (79 Mandate) die Wahl klar gewonnen. Die Liste Team ÖAAB-FCG als zweitstärkste Fraktion kam auf 13,41 Prozent (15 Mandate), die FA-FPÖ auf 10,20 Prozent (11 Mandate), die AUGE/UG auf 4,22 Prozent (4 Mandate) und der GLB auf 1,16 Prozent (1 Mandat). Die Wahlbeteiligung betrug 41%.

AK Niederösterreich

Das Endergebnis der AK-Wahl 2019 in Niederösterreich steht nun fest: AKNÖ-Präsident Markus WIESER – Sozialdemokratische GewerkschafterInnen (FSG) erreicht 61,9 Prozent (70 Mandate). Der NÖAAB-FCG verzeichnet 21,1 Prozent (24 Mandate), die FA-FPÖ 10,3 Prozent (11 Mandate), die AUGE/UG 3,1 Prozent (3 Mandate), die GGN 1,1 Prozent (1 Mandat), die LP 1,4 Prozent (1 Mandat), KOMintern 0,6 Prozent (0 Mandate) und der GLB 0,5% (0 Mandate).

AK Burgenland

Das Endergebnis der AK-Wahl 2019 im Burgenland liegt vor. Die Wahlbeteiligung liegt bei 42,2 Prozent. Die FSG erreichte 71,9 Prozent (37 Mandate), der ÖAAB 17,9 Prozent (9 Mandate), die FA 7,6 Prozent (3 Mandate) und die AUGE/UG 2,6 Prozent (1 Mandat).

AK Steiermark

Das endgültige Ergebnis der AK-Wahl in der Steiermark liegt vor: Die Wahlbeteiligung liegt bei 35,4 Prozent. 
Liste AK-Präsident Josef Pesserl – FSG: 64,4 % (72 Mandate); ÖAAB-FCG Liste Franz Gosch: 14,1 % (15 Mandate); Freiheitliche Arbeitnehmer – FPÖ: 11,6 % (13 Mandate); AUGE/UG – Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen: 4,7 % (5 Mandate); Gewerkschaftlicher Linksblock – KPÖ: 4,5 % (5 Mandate); Liste Kaltenbeck: 0,7 % (0 Mandate).

ACHTUNG, VERWECHSLUNGSGEFAHR: AUGEn auf beim Wählen!

Die AUGE/UG ist die einzige bundesweit zu den AK-Wahlen antretende Gewerkschaftsgruppierung, die Umwelt- und Klimaschutz, Soziale Gerechtigkeit und Demokratie verbindet.

Die GRÜNEN rufen, wie schon bei allen AK-Wahlen zuvor, für die Liste 4 AUGE/UG – Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen auf. Wir erwähnen das hier, weil zu den AK-Wahlen immer wieder Tarnlisten und Trittbrettfahrer kandidieren, die mit „grün“ auf Verwechslungsstimmenjagd gehen. Auch in Wien. Hier tritt eine Liste zur AK-Wahl an, die sich zwar grüne Arbeitnehmer nennt (Kürzel „GA“), mit den Grünen aber rein gar nichts zu tun hat. Sie spielt auch keinerlei Rolle in ÖGB, Gewerkschaften und Betriebsräten.

Unter den wenigen KandidatInnen der „GA“ finden sich dabei an den vorderen Listenplätzen auffällig viele mit gleich klingenden Nachnamen. Kein Zufall: Bei den GA handelt es sich viel mehr um einen Familienbetrieb mit angeschlossenem Bekanntenkreis, als um eine wirklich politische Gruppierung.

Der Vergleich macht sicher:

AUGE/UG: Viertstärkste AK-Fraktion, in allen Bundesländer-Arbeiterkammern und in Bundesarbeitskammer vertreten. 2019 rund 650 KandidatInnen österreichweit, darunter zahlreiche BetriebsrätInnen aus großen Unternehmen, erfahrene GewerkschafterInnen und ExpertInnen aus der Zivilgesellschaft. Alleine in Wien stellt die AUGE/UG 159 KandidatInnen.

GA: Kandidiert nur in Wien, 29 KandidatInnen. An den vorderen Listenplätzen kandidieren beinahe ausschließlich die Mitglieder einer einzigen Familie – Vater, Mutter, Tante, Kinder.

AUGE/UG: Die AUGE/UG ist die AK-Kandidatur der UG-Unabhängige GewerkschafterInnen im ÖGB. Die UG ist drittstärkste Fraktion im ÖGB hunderten BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen in ganz Österreich. Die UG hat Sitz und Stimme im ÖGB-Vorstand – dem alten Präsidium – und ist im ÖGB-Bundesvorstand und den Bundesvorständen fast aller Einzelgewerkschaften vertreten.

GA: Keine BetriebsrätInnen, keinerlei gewerkschaftliche Verankerung, in ÖGB und Gewerkschaften nicht existent

AUGE/UG: Die AUGE/UG ist parteiunnabhängig, die Grünen rufen aber zur Wahl der AUGE/UG auf. Auf AUGE/UG-Listen kandidieren auch viele gewerkschaftlich aktive Grüne, darunter auch Prominente wie Karl Öllinger, Albert Steinhauser, Sigrid Maurer. Birgit Hebein, die Grüne Spitze in Wien, kommt selbst aus der AUGE/UG.

GA: Keinerlei grüne Unterstützung. Im Gegenteil: Die Grünen haben schon gegen die GA prozessiert, weil diese im AK-Wahlkampf 2014 – wie übrigens auch wieder 2019 – grünes CI „kopiert“ haben, um den Eindruck einer „grünen“ Kandidatur zu erwecken und so mögliche VerwechslungswählerInnen zu gewinnen.

Die Kandidatur der „GA“ hat uns bei den letzten AK-Wahlen in Wien den zweiten Platz gekostet – vor Freiheitlichen und ÖAAB. Das wäre eine kleine Sensation gewesen! Denn Platz 2 für die AUGE/UG in der AK-Wien hätte eine noch stärkere Stimme für Ökologie, Soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte in der AK bedeutet und sozial-ökologische Positionen in Arbeiterkammern und Gewerkschaften insgesamt deutlich gestärkt!

Deshalb: AUGEn auf beim Wählen und bei der AK-Wahl Liste 4, AUGE/UG wählen. Denn nur wo AUGE/UG drauftsteht, sind Alternative, Unabhängige und GRÜNE drin.

Mehr Infos zur AUGE/UG und AK-Wahl auf www.arbeiterkammerwahl2019.at

Mehr Infos, wer und was hinter der GA steht gibt’s auf unserem Belvederegasse-Blog.

AK-Wahl 2019 – wer – wann – wo – warum die AUGE/UG

Wer wird gewählt?

bei der AK-Wahl wird die AK-Vollversammlung, das oberste Gremium der Arbeiterkammer, gewählt. 110 ArbeiterkammerrätInnen bestimmen in der Vollversammlung den politischen Kurs der Arbeiterkammer NÖ. Die AUGE/UG hat in den vergangenen 5 Jahren zahlreiche Anträge gestellt, die sie unter „unsere Initiativen“ nachlesen können.

Derzeit ist die AUGE/UG mit 3 ArbeiterkammerrätInnen in der AK-NÖ Vollversammlung vertreten. 

Nutzen Sie Ihr Recht auf Mitbestimmung! 

 

Wann wird gewählt? 

Die AK-Wahl findet in Niederösterreich (und auch in Wien) vom 20. März bis zum 2. April statt. Die Wahlkarten werden bereits ab 11. März zugestellt!

Wo wird gewählt?

hier gibt’s zwei Möglichkeiten:

  • im Betrieb (genauer Wahlort/Wahlzeit wird Anfang März per Brief mitgeteilt) – wer im Betrieb wählen könnte, aber lieber per Wahlkarte wählt, kann noch bis 17. März eine Wahlkarte beantragen.
  • per Wahlkarte (wird ab 11. März zugestellt) entweder im Wahllokal (AK-Bezirksstelle + SCS + Flughafen) – oder per Post (Briefwahl)

Wer den Brief der AK übersehen hat, kann im online-Wahlservice nachschauen, ob und wo er/sie wahlberechtigt ist (Achtung! Wenn du in Wien beschäftigt bist, findest du dich im Wiener online-Wahlservice!). 

Warum die AUGE/UG wählen?

Wir von der AUGE/UG , stehen für eine mutige, zukunftsgerichtete AK. Konsequent. Kompetent. Selbstbewusst:

  • Für Klimaschutz statt Profitemacherei auf Kosten von Mensch und Natur
  • Für Zusammenhalt statt Hetze und Angstmache
  • Für eine demokratische Arbeitswelt, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert, nicht an Konzerninteressen

Wir führen zusammen, was zusammengehört: Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit, Demokratie. Dafür machen wir uns stark. Darauf ist Verlass.

Hier findest du unser Programm als pdf:

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Noch mehr Details zu unseren Schwerpunkten findest Du auf unserer Wahlkampfhomepage:

Klima vor Profit 
* Umwelt vor Konzerninteressen! * Schiene statt Straße * Sozial-Ökologische Steuerreform * Öffentliche Aufträge nur an Unternehmen mit hohen Umwelt-, Sozial- und Gleichstellungsstandards *

 Zusammenhalten – gerade jetzt!  *Arbeitslosigkeit bekämpfen, nicht Arbeitslose! * Für eine menschliche Asylpolitik! * Für ein Leben in Würde! * Keine Selbstbehalte und Leistungskürzungen bei der Gesundheit!*

mei Demokratie is ned deppat
* Mehr Mitbestimmung bei Auswahl von Vorgesetzten * Mehr Mitsprache bei der Verwendung von Gewinnen, bei Investitionen, bei Ausgliederungen oder Auslagerungen von Unternehmensteilen * Für starke Arbeiterkammern, Betriebsräte und Jugendvertrauensräte *

30 Stunden sind genug!
* Arbeitszeitverkürzung Richtung 30-Stunden-Woche und 6-Stunden-Arbeitstag * Überstunden eindämmen * Flexible Arbeitszeiten nach unseren Bedürfnissen * Recht auf berufliche Auszeiten (Karenzen) *

 Her mit fair!
* Soziale Absicherung von prekär und atypisch Beschäftigten * Mehr Steuergerechtigkeit * Einrichtung eines „Solidaritäts- und Qualifizierungsfonds“ * Öffentliche Investitionen in Jobs mit Zukunft *

Achtung Verwechslungsgefahr!

Als Liste 5 kandidieren auch diesmal wieder die „Grünen GewerkschafterInnen“ – eine Liste, die mit GRÜN nichts zu tun hat! Samir Kesetovic, ihr Spitzenkandidat, betreibt seit Jahren nur Polemik, die er vor einigen Wochen mit sexistischen Beschimpfungen auf die Spitze getrieben hat.

Wir von der AUGE/UG distanzieren uns ausdrücklich von den Grünen GewerkschafterInnen! Auch die Grünen unterstützen die AUGE/UG und distanzieren sich von Samir Kesetovics „Grünen GewerkschafterInnen.
(Ähnliches gilt für die AK-Wien und die Grünen Arbeitnehmer)

AUGE/UG zur Wiener AK-Wahl: „Eine starke Stimme für Klimaschutz, Soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte in einer starken AK!“

Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen wollen gestärkt aus AK-Wahlen hervorgehen. Karl Öllinger auf vierten Listenplatz.

Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz präsentierte die AUGE/UG – Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen ihr Spitzenteam sowie die zentralen Inhalte zur AK-Wahl.

Spitzenkandidatin der AUGE/UG ist Klaudia Paiha, Bundesprecherin und Mitglied des Vorstands der AK- Wien. „Wir brauchen gerade jetzt – angesichts einer Regierung, die wie keine andere zuvor die Interessen der Industrie vertritt und die spaltet – eine starke Arbeiterkammer. Wir brauchen aber auch eine Arbeiterkammer, die zukunftsgerichtete Antworten auf die zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen – Klimawandel, wachsende Ungleichheit und schwächer werdender sozialer Zusammenhalt gibt,“ fordert Klaudia Paiha.

Genau darum brauche es eine starke AUGE/UG in einer starken AK, denn: „Umwelt- und Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, Demokratie und Menschenrechte – das alles zusammen, gleichberechtigt und stark vertreten gibt es nur mit uns. Das macht uns einzigartig in Gewerkschaften und Arbeiterkammern.“ Konkrete Kritik kam von Klaudia Paiha etwa zum Schweigen von AK und ÖGB zur umstrittenen Sicherungshaft: „Da geht es um konkrete Grundrechte, die nicht verhandelbar sind. Da muss die AK klar Flagge bekennen!“

Pressekonferenz AUGE/UG: Karl Öllinger, Viktoria Spielmann, Klaudia Paiha, Fritz Schiller und Marion Polaschek (v.l.n.r.)

Karl Öllinger: AK hat auch Verantwortung gegenüber Zivilgesellschaft

In die AK-Vollversammlung zurück kehrt Karl Öllinger, der vor rund dreißig Jahren – vor seiner Tätigkeit als grüner Nationalrat – schon einmal Arbeiterkammerrat für die AUGE/UG war: „Ich will nicht tatenlos zuschauen, wie die schwarzblaue Bundesregierung systematisch den Sozialstaat kaputt macht und versucht, die AK auszuhungern,“ zeigt sich Karl Öllinger kämpferisch. Die derzeit bestimmenden Kräfte in der AK müssen endlich erkennen, dass man „nicht an das Gute in dieser Regierung glauben kann.“ Karl Öllinger: „Die AK ist gegenüber den ArbeitnehmerInnen verantwortlich und damit einer Zivilgesellschaft die soziale und politische Grundrechte braucht – die nicht zuletzt von den ArbeitnehmerInnen und ihren Organisationen erkämpft wurden. Die AK muss viel stärker gegen Angriffe auf ArbeitnehmerInnenrechte aber auch auf Grundrechte Stellung beziehen. Dafür werden wir uns in der AK stark machen!“

Fritz Schiller: 30-Stunden-Woche ist machbar!

Listenzweiter der AUGE/UG ist Fritz Schiller Betriebsratsvorsitzender bei Raiffeisen KAG und AUGE/UG-Vertreter in der Bundes-Arbeitskammer. Der Lohn- und Arbeitszeitexperte plädiert für eine umfassende Arbeitszeitverkürzung auf eine 30-Stunden-Woche. „Die letzte gesetzliche Arbeitszeitverkürzung fand 1975 statt. Von der massive Produktivitätsentwicklung seit den 70er Jahren haben vor allem die Unternehmen profitiert, während die Löhne zurückblieben. Das hat auch zu eine massiven Rückgang der Lohnquote geführt – zugunsten der Gewinne. Aufgrund dieser Entwicklungen über die letzten Jahrzehnte steht ArbeitnehmerInnen eine 30-Studen-Woche zu!“, so Fritz Schiller.

Pressekonferenz AUGE/UG: Karl օllinger, Viktoria Spielmann, Klaudia Paiha, Fritz Schiller und Marion Polaschek (v.l.n.r.)

Viktoria Spielmann: Einsatz für prekär Beschäftigte

Viktoria Spielmann, ein Neuzugang auf der AUGE/UG-Liste, steht der Einsatz für prekär Beschäftigte an oberster Stelle. Die AMS-Beschäftigte und Mitinitiatorin des Frauen*Volksbegehrens: „Insbesondere Frauen werden in prekäre Beschäftigungsverhältnisse gedrängt, die kaum ausreichend Einkommen garantieren und im Fall von Alter oder Arbeitslosigkeit auch kaum sozial absichern. Ich möchte denen eine Stimme geben, die täglich ignoriert werden.“ Sie fordert neben einer Arbeitszeitverkürzung einen Mindestlohn von 1.750 Euro, Einkommenstransparenz und eine solidarische Grundsicherung, die auch bei atypischer Beschäftigung sozial absichert und im Fall von Bildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen in Anspruch genommen werden.

Marion Polaschek: Problemlagen aus Unis und öffentlichen Betrieben in die AK bringen

Marion Polaschek, AUGE/UG Kandidatin und stv. Betriebsratsvorsitzende an der Uni Wien, betonte die zunehmende Bedeutung der AK für die öffentlichen Dienste. „Probleme wie Prekarisierung, ausufernde Arbeitszeiten, Arbeitsdruck und -verdichtung sind längst auch in den Universitäten und anderen ausgegliederten Einrichtung der öffentlichen Dienste angekommen,“ so Marion Polaschek. „Die AK wird daher als Interessenvertretung für Beschäftigte im öffentlichen Dienst immer wichtiger.“ Polaschek will nicht nur die Wahlbeteiligung an den Unis erhöhen – „weil es ein starkes Zeichen für eine starke AK braucht“ – sondern sich in der AK auch für die Beschäftigten aus öffentlichen Betrieben engagieren.

Klaudia Paiha abschließend: „Bei dieser AK-Wahl geht es nicht nur um eine starke AK, sondern auch um eine starke AUGE/UG – denn nur diese kann garantieren, dass Klimaschutz, Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und Demokratie eine starke Stimme haben und gleichberechtigt behandelt werden.

AK-Wahl 2019: AUGE/UG – Liste 4

Die Hauptwahlkommission der AK hat am Freitag getagt – jetzt ist es fix: 

Acht Listen treten bei der kommenden AK-Wahl an – die AUGE/UG als Liste 4!

Wir haben es geschafft: durch die Unterstützungserklärung von mehr als 300 AK-Mitgliedern tritt die AUGE/UG als „Liste 4“ bei der AK-Wahl an. Vielen Dank an alle, die uns dabei unterstützt haben!!!

Unsere KandidatInnen

Die KandidatInnen der AUGE/UG:
Stefan Taibl (Betriebsratsvorsitzender PSZ), Brigitte Reiter (Lehrgangsleiterin Donauuni Krems und Stadträtin in Langenlois), Walter Waiss (Behindertenhilfe Korneuburg), Renate Partei (Umweltberaterin), Wolfgang Studeny (Betriebsrat Caritas St.Pölten), Monika Hobek-Zimmermann (Gastronomie und Gemeinderätin)

Mehr über unsere KandidatInnen und unser Programm findest Du auf unserer Wahlkampfhomepage .

Achtung: taktisches Manöver am Wahlzettel!

Durch ein taktisches Manöver finden sich leider auch diesmal wieder 2 Grüne Namen auf dem Wahlzettel. 3 AK-RätInnen aus anderen Fraktionen haben durch ihre Unterschrift die Kandidatur der „Grünen GewerkschafterInnen“ als „künstliche Konkurrenz“ zur AUGE/UG ermöglicht.

Außer dem Wort „Grün“ im Namen hat diese Liste nichts mit Umweltpolitik zu tun. Es gibt weder ein Programm, noch eine Homepage der Grünen GewerkschafterInnen. In den letzten 5 Jahren gab es gab es von ihnen auch kaum Anträge und Debattenbeiträge  in der AK-Vollversammlung  – und schon gar nicht zu umweltrelevanten Themen wie Öffentlicher Verkehr oder Klimaschutz.  

Grün, Alternativ und Unabhängig = Liste 4 AUGE/UG!

Die Grünen unterstützen die AUGE/UG – als starke Stimme in der Arbeiterkammer: für konsequenten Umwelt- und Klimaschutz, mehr Gerechtigkeit am Arbeitsmarkt und faire Arbeitsbedingungen für alle. Wir freuen uns über GRÜNE Wahlempfehlungen für die AUGE/UG als Alternative und Unabhängige Gewerkschaftsgruppe.

Unabhängigkeit ist uns wichtig – Deshalb ist die AUGE/UG auch keine Grüne-Teilorganisation, sondern eine Liste unabhängiger GewerkschafterInnen, für die eine intakte Umwelt ebenso im Interesse der ArbeitnehmerInnen liegt, wie in ein intaktes soziales Netz und demokratische Strukturen, die Gleichberechtigung ermöglichen. 
Wir unterscheiden uns damit bewusst von „Mitbewerbern“, für die die Gewerkschaft in erster Linie als Sprungbrett in die (Bundes- und Landes)Politik dient und die im Interessenskonflikte zwischen Regierungslinie und ArbeitnehmerInnenpolitik letztlich ihren Parteien verpflichtet sind.

Überzeuge dich selbst von der AUGE/UG!

Auf unserer Wahlkampfhomepage   findest Du mehr Infos zu unseren KandidatInnen und warum sie für die AK-Wahl kandidieren – und  unsere Programm-Schwerpunkte für die Wahl und die kommende Legislaturperiode im AK-Parlament. Auf der AUGE/UG Homepage findest du auch unsere zahlreichen umwelt- und sozialpolitischen Initiativen

Wir setzen uns auch nach der Wahl für die Interessen der ArbeitnehmerInnen in Niederösterreich ein:

  • Klima vor Profit – damit dir nicht die Luft ausgeht
  • Zusammenhalten, gerade jetzt – damit Spaltung und Hetze keine Chance haben
  • Her mit fair – damit Wohlstand bei allen ankommt
  • 30 Stunden sind genug – damit die Arbeit nicht das Leben frisst
  • Mei Demokratie is net deppat – damit du im Betrieb gehört wirst

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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