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Stefan Dietl: Die AfD und die soziale Frage

Die Alternativen, Grünen und Unabhängigen GewerkschafterInnen (AUGE/UG)
& die Fakultätsvertretung Geisteswissenschaften (FV GEWI) laden ein:

 

Die AfD und die soziale Frage

Stefan Dietl wirft einen genaueren Blick darauf, welche Forderungen die AfD eigentlich vertritt und welche verheerenden Auswirkungen deren Umsetzung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hätte.

Innerhalb von gerade einmal vier Jahren zog die Alternative für Deutschland (AfD) mit teils zweistelligen Ergebnissen in dreizehn Landesparlamente ein. Mit der Wahl in den deutschen Bundestag 2017 möchte sie endgültig zur erfolgreichsten Parteineugründung der Bundesrepublik werden. Zu ihrem Programm gehört neben der Hetze gegen Migrant*innen und Geflüchtete, dem Kampf gegen die Rechte von Frauen und der Diskriminierung von Behinderten, Homosexuellen und Transgender, auch die Ausgrenzung von sozial Benachteiligten. Trotz ihrer neoliberalen Programmatik ist die Partei vor allem auch unter denjennigen erfolgreich die von marktradikalen Umbaumaßnahmen besonders betroffen sind.

Kommen Sie, kommen Sie!
► ◄ 23.11.2017, 19 Uhr ► ◄
► ◄ Hörsaal II, Neues Institutsgebäude / Universität Wien ► ◄

https://auge.or.at/wien/news-wien/stefan-dietl-die-afd-und-die-soziale-frage/

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Stefan Dietl wurde 1985 im bayerischen Amberg geboren und lebt heute in Regensburg. Er arbeitet vor allem im antirassistischen und antifaschistischen Initiativen und ist seit seiner Ausbildung ehrenamtlich in der Gewerkschaft ver.di aktiv. Zur Zeit ist er unter anderem stv. Vorsitzender des ver.di Bezirks Oberpfalz und Mitglied im Landesvorstand der ver.di Bayern.

Er publiziert regelmäßig zu gewerkschafts-, sozial- und wirtschaftspolitischen Themen in der linken Wochenzeitung Jungle World. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind: Geschichte der Arbeiterbewegung und der Linken, bayerische Regionalgeschichte, Klassen- und Gesellschaftsanalyse, Militär- und Friedenspolitik, die politische Rechte im Allgemeinen und die AfD im Besonderen.

Hier der Facebook-Link zu Veranstaltung.

AUGE/UG: Gedenken an faschistische Ustaša und Angehörige der Waffen-SS in Bleiburg/Pliberk stoppen!

AUGE/UG fordert PartisanInnen-Denkmal und „Tag des antifaschistischen Kampfes“.

Jedes Jahr treffen sich Mitte Mai bei Bleiburg/Pliberk in Kärnten/Koroška zehntausende Menschen, um der faschistische Ustaša und der Angehörigen der Waffen-SS zu gedenken. Der NDH-Staat betrieb das einzige Konzentrations- und Vernichtungslager in Europa, welches nicht unter der Führung Nazideutschlands stand. Der Ustaša-Staat erließ Rassegesetze nach dem Vorbild des Dritten Reiches, JüdInnen, Roma und SerbInnen wurden kollektiv zu Feinden des kroatischen „Volkes“ erklärt und im großen Stil ermordet. 86.000 Menschen wurden in diesen kroatischen Konzentrationslagern vernichtet. Insgesamt fielen dem Völkermord der Ustaša-Faschisten 300.000 bis zu 750.000 Menschen zum Opfer.

„Die Behörden Österreich müssen handeln und dem Treiben der FaschistInnen ein Ende setzen. Es ist unerträglich, dass 72 Jahre nach Ende des NS-Regimes noch immer AnhängerInnen eines faschistischen Terrorstaates dessen Soldaten und deren Verbrechen in Österreich gedenken können“, zeigt sich Klaudia Paiha, Bundessprecherin der AUGE/UG – Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen entsetzt.

Vielmehr müsse es endlich ein Denkmal für PartisanInnen auf öffentlichen Grund geben. „Denn es waren PartisanInnen, die sich durch ihren aufopfernden Kampf gegen die faschistische Terrorherrschaft auszeichneten und damit ein Stück zur Befreiung Österreichs beitrugen. Wie der ‚Dan antifašističke borbe‘ in Kroatien, müsste auch in Österreich ein ‚Tag des antifaschistischen Kampfes‘ als Feiertag zur Ehrung der PartisanInnen begangen werden“, regt Paiha abschließend an.

Smrt fašizmu – sloboda narodu!

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