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AK-Wahlen 2019: Jetzt geht’s los – Liste 4, AUGE/UG!

Das erste Halbjahr 2019 steht ganz im Zeichen der Arbeiterkammerwahlen. Rund 3,7 Millionen ArbeitnehmerInnen sind aufgerufen, ihre ArbeitnehmerInnenparlamente zu wählen. Die AUGE/UG kandidiert in allen Bundesländern.

Was AK-Wahlen sind, wer wählen darf, wann, wie und wo gewählt wird, vor allem aber auch warum du unbedingt wählen gehen solltest – darüber informiert die AUGE/UG-Seite zur AK-Wahl.

AK ist nämlich nicht nur Service, sondern vor allem auch politische Interessenvertretung. Interessenvertretung ist aber nicht gleich Interessenvertretung. Es kommt schon darauf an, wer die Richtung vorgibt. Und die Richtung gibt vor, wer stark im ArbeitnehmerInnenparlament ist. Und über die Stärke der einzelnen Fraktionen und Gruppen entscheidet die Wahl – Deine Wahl!

Für uns Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen ist eine aktive und starke AK wichtiger denn je, wo wir es mit einer rechtskonservativen Regierung zu tun haben, die wie keine andere zuvor die Interessen der Großindustrie vertritt, unsere Gesellschaft spaltet und grundlegende soziale und arbeitsrechtliche Errungenschaften in Frage stellt.

Wir stehen aber auch für eine AK, die eine zukunftsorientierte, sozial und ökologisch ausgerichtete Politik für die ArbeitnehmerInnen stellt. Eine AK die Verteilungsgerechtigkeit, Wohlstand, Klima- und Umweltschutz gemeinsam denkt und nicht länger als Widersprüche sieht. Weil Klima- und Umweltschutz Überlebensfragen sind. Und weil ein gutes Leben für Alle, gute Arbeit und Wohlstand ohne eine einigermaßen intakte und lebenswerte Umwelt undenkbar ist.

Die Arbeiterkammer ist ein wichtiger politischer Faktor in Österreich. Darum wollen wir in der AK ein gewichtiges Wort mitreden. Deshalb stellen wir uns der Wahl. Weil es eben nicht egal ist, wer den Kurs vorgibt.

Liste 4, AUGE/UG – Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen

Die AK-Wahltermine in den Bundesländern:

28. Jänner – 7. Februar 2019 – Liste 4, GEMEINSAM-Grüne und Unabhängige
Salzburg: 28. Jänner – 8. Februar 2019 – Liste 4, AUGE/UG
Tirol: 28. Jänner – 7. Februar 2019, – Liste 3, Grüne in der AK/UG
Kärnten: 4. März – 13. März 2019, Liste 4 – Grüne/UG
Wien: 20. März – 2. April 2019, Liste 4 – AUGE/UG
Oberösterreich: 20. März – 1. April 2019 – Liste 4, AUGE/UG
Steiermark: 28. März – 10. April 2019, Liste 4 – AUGE/UG
Burgenland: 20. März – 2. April 2019, Liste 4 – AUGE/UG
Niederösterreich: 20. März – 2. April 2019, Liste 4 – AUGE/UG

Alle Infos rund um AK-Wahlen, Wahlrecht, Termine, Fristen, die AUGE/UG, die KandidatInnen und das Programm auf arbeiterkammerwahl2019.at

12.2. in Korneuburg: Arbeiterkammer stärken – zur Wahl gehen!

Walter Waiss – Kandidat der AUGE/UG für die AK-Wahl 2019 und Betriebsrat bei der Behindertenhilfe Oberrohrbach ist am 12.12. Referent beim „Grünen Tisch“ in Korneuburg (19 Uhr, Michlfarm, Scheibenstand 11).

12-Stunden-Tag / Sozialversicherungsreform / Reform der Notstandshilfe u.v.m Die Bundesregierung kann auch Ihre soziale Sicherheit gefährden! Umso wichtiger ist es, bei der kommenden AK-Wahl von 20.3.-2.4.2019 ein Zeichen zu setzen und die Arbeiterkammer, als wichtigste Interessensvertretung der ArbeitnehmerInnen, zu stärken! Darüber wollen wir mit Ihnen beim kommenden GRÜNEN TISCH reden.

AK-Wahlen 2019 in der Steiermark: Sichere Dein Wahlrecht!

In der Steiermark sind vom 28.3. bis 10.4.2019 Arbeiterkammer Wahlen.

Wozu überhaupt wählen? Ein neues Arbeitnehmerparlament wird gewählt. Was aber ist eine Arbeiterkammer genau und wie funktioniert sie? Welche Aufgaben hat sie zu erfüllen und welche Leistungen bietet sie an? Die Bezirkstour der AK Steiermark beantwortet all diese Fragen.

Wer darf wählen?

Wahlberechtigt sind einmal alle AK-zugehörigen ArbeitnehmerInnen – unabhängig von ihrer StaatsbürgerInnenschaft – die an einem bestimmten Stichtag in einem Beschäftigungsverhältnis stehen. Stichtag für die Steiermark war der 19.12.2018. Genauere Informationen findest Du auf unserer Website zur AK-Wahl 2019.

Wie Arbeitslose, Karenzierte, geringfügig Beschäftigte u.a. zu ihrem AK-Wahlrecht kommen

Achtung! Arbeitslose, Karenzierte, geringfügig Beschäftigte, Lehrlinge, Zivil– und Präsenzdiener werden nicht automatisch als WählerInnen erfasst, sondern müssen sich eigens in die WählerInnenliste aufnehmen lassen. Wie das geht?

Damit Du z.B. als geringfügig beschäftigter Student oder als Arbeitnehmerin in Bildungskarenz an der AK-Wahl teilnehmen darfst, musst Du Dich rechtzeitig als WählerIn registrieren lassen.

  • Du bekommst von der AK ein Schreiben, wie Du Dich als WählerIn erfassen lassen kannst. Außerdem kannst Du Dich auf den entsprechenden AK-Homepages informieren.
  • Innerhalb der vorgegebenen Frist muss Dein Antrag auf Aufnahme in das WählerInnen-Verzeichnis bei der AK eingelangt sein (schriftlich oder über die jeweilige Homepage deiner Länder AK)
  • Das AK-Wahlbüro entscheidet vorläufig über die Aufnahme in die WählerInnenliste
    Während der Auflage der WählerInnenliste kannst Du schriftlich gegen die Nichtaufnahme Einspruch erheben
  • Die Hauptwahlkommission entscheidet endgültig und informiert Dich davon

Alle Wahlberechtigten, deren Wohnadresse die Arbeiterkammer kennt, werden schriftlich über die AK-Wahlen verständigt. Wenn Du entsprechende Post bekommst, dann ist alles in Ordnung.

Da die Erstellung der WählerInnenliste kompliziert ist, können Fehler passieren. Daher ist es wichtig, dass Du Dich davon überzeugst, dass Du nicht irrtümlich übersehen wurdest. Sicherheitshalber solltest Du zeitgerecht Einsicht in die WählerInnenliste nehmen und erforderlichenfalls Einspruch erheben und Dich hineinreklamieren.

Hier der Link zur Einsicht in die WählerInnenliste Steiermark. Aber Vorsicht: Die Einspruchsfrist ist sehr kurz, pass bitte auf, dass Du sie nicht übersiehst!

In diesem Sinne: AUGEn auf! Der nächste Brief von der AK könnte schon Dein Wahlrecht sein! Weitere Infos rund ums Wahlrecht gibt’s hier.

Mehr Menschlichkeit und ArbeitnehmerInnenrechte

AUGE/UG Steiermark eröffnete mit Heidi Schmitt die Donnerstagsdemo in Graz

Heidi Schmitt ist Betriebsrätin an der Medizinischen Universität Graz und Mitglied des ÖGB Landesvorstand Steiermark. Schmitt ist auch Obfrau bei Radlobby ARGUS Steiermark und engagiert sich dort für sanfte Mobilität.

Sie kandidiert am Listenplatz 5 für die AUGE/UG Steiermark bei den AK-Wahlen 2019 und es ist ihr wichtig die Position der Arbeiterkammer unabhängig von politischen Parteien zu stärken.

Wieder Donnerstag

Letzten Donnerstag, am 10. Jänner, war es wieder soweit: in Wien, Graz, Linz, Innsbruck, Salzburg, Klagenfurt und erstmals auch in St. Pölten, also insgesamt in sieben Städten Österreichs haben Donnerstagsdemonstrationen stattgefunden.

Die Eröffnung in Graz fand am Europaplatz statt und Heidi Schmitt fand klare Worte zu den Themen Menschlichkeit und ArbeitnehmerInnenrechte im Sinne der AUGE/UG: 30-Stunden-Woche, damit die Arbeit nicht Dein Leben frisst!

v.l.n.r Werner Puntigam, Christoph Nickel, Ursula Niediek, Sandra Hofmann, Heidi Schmitt, Gunter Bauer

Auszüge aus Schmitts Redebeitrag

„Was bedeutet Arbeit für uns? Auch wenn sie sicher manchmal nervt, so ist Arbeit doch ein sehr hohes Gut. Mit Erwerbsarbeit sichern wir in den Lebensunterhalt für uns und unsere Familien. Gute Arbeit bringt gesellschaftliches Ansehen, Erfolgserlebnisse, Wertschätzung und ermöglicht Selbstverwirklichung. Gute Arbeit bedeutet aber auch, dass genügend Zeit bleibt, wieder Kraft zu tanken. Deshalb sollte Arbeit auch so gerecht bezahlt werden, dass es möglich ist, von 30 Stunden Arbeit pro Woche leben zu können.

Vor allem von jüngeren Leuten höre ich immer wieder, dass ihnen das gesunde Gleichgewicht von Arbeit und Freizeit sehr wichtig ist. Es gibt nun aber Leute, die uns unlängst einen 12 Stunden-Tag und die 60 Stundenwoche beschert haben, alles nur gelegentlich und natürlich freiwillig, versteht sich! Aber wie sieht die Realität aus? In Österreich wurden laut Statistik Austria im Jahr 2017 250 Mio Überstunden geleistet. 45 Mio davon gratis! Wie viele sollen es denn noch sein?

Das AMS leistet zweifellos hervorragende Arbeit und rangiert laut OECD immer unter den ersten 3 europaweit. Ist dies der Regierung ein Dorn im Auge? Was mich sehr erschüttert hat, waren die Rede von AMS-Chef Karl-Heinz Snobe bei der Sitzung des ÖGB Landesvorstands am 18. April 2018, also kurz nach dem Amtsantritt der aktuellen Bundesregierung.

Herr Snobe sagte damals, eine der ersten Aktionen der Regierung sei es gewesen, dem AMS im laufenden, bereits kalkulierten Geschäftsjahr 2018 Gelder im Bereich BILDUNG um 5 % zu kürzen. Betroffen waren in erster Linie junge Leute mit Migrationshintergrund und kranke oder schlecht ausgebildete Personen über 50. Herr Snobe sagte auch, es sei die Vorgabe der Regierung gewesen, Aktivitäten für MigrantInnen zurückzufahren, Sanktionen sollten ebenfalls verschärft werden. Was soll das? Die Regierung sollte Arbeitslosigkeit bekämpfen und nicht die Arbeitslosen für ihr Unglück auch noch bestrafen!

Wenn wir etwas erreichen wollen, geht das nur gemeinsam. Halten wir zusammen, vor allem in Zeiten wie diesen! Bitte nutzt alle Eure Möglichkeiten welche erkämpft wurden und nun bedroht sind. Vom 28. März bis 10. April 2019 findet die Arbeiterkammerwahl in der Steiermark statt. Egal, für welche Gruppierung Ihr Euch entscheidet, bitte nutzt Euer Wahlrecht!

Was viele nicht wissen: Dies gilt auch für MigrantInnen, Arbeitslose, Präsenz- und Zivildiener. Erkundigt Euch, ob Ihr in die WählerInnenliste eingetragen seid oder lasst Euch sonst eintragen.

Wenn viele Leute wählen gehen, sieht diese Regierung, dass sie mit uns nicht einfach machen kann, was sie will, sondern dass es sehr vielen Menschen wichtig ist, eine starke Vertretung zu haben! Und: Ihr leistet gerade schon einen Beitrag. Ihr seid heute gekommen, um Euch Gehör zu verschaffen. Ihr zeigt durch Euren Einsatz, dass Euch dieses Land und seine Menschen wichtig sind. Machen wir uns gemeinsam auf den Weg!“

 

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