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ACHTUNG, VERWECHSLUNGSGEFAHR: AUGEn auf beim Wählen!

Die AUGE/UG ist die einzige bundesweit zu den AK-Wahlen antretende Gewerkschaftsgruppierung, die Umwelt- und Klimaschutz, Soziale Gerechtigkeit und Demokratie verbindet.

Die GRÜNEN rufen, wie schon bei allen AK-Wahlen zuvor, für die Liste 4 AUGE/UG – Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen auf. Wir erwähnen das hier, weil zu den AK-Wahlen immer wieder Tarnlisten und Trittbrettfahrer kandidieren, die mit „grün“ auf Verwechslungsstimmenjagd gehen. Auch in Wien. Hier tritt eine Liste zur AK-Wahl an, die sich zwar grüne Arbeitnehmer nennt (Kürzel „GA“), mit den Grünen aber rein gar nichts zu tun hat. Sie spielt auch keinerlei Rolle in ÖGB, Gewerkschaften und Betriebsräten.

Unter den wenigen KandidatInnen der „GA“ finden sich dabei an den vorderen Listenplätzen auffällig viele mit gleich klingenden Nachnamen. Kein Zufall: Bei den GA handelt es sich viel mehr um einen Familienbetrieb mit angeschlossenem Bekanntenkreis, als um eine wirklich politische Gruppierung.

Der Vergleich macht sicher:

AUGE/UG: Viertstärkste AK-Fraktion, in allen Bundesländer-Arbeiterkammern und in Bundesarbeitskammer vertreten. 2019 rund 650 KandidatInnen österreichweit, darunter zahlreiche BetriebsrätInnen aus großen Unternehmen, erfahrene GewerkschafterInnen und ExpertInnen aus der Zivilgesellschaft. Alleine in Wien stellt die AUGE/UG 159 KandidatInnen.

GA: Kandidiert nur in Wien, 29 KandidatInnen. An den vorderen Listenplätzen kandidieren beinahe ausschließlich die Mitglieder einer einzigen Familie – Vater, Mutter, Tante, Kinder.

AUGE/UG: Die AUGE/UG ist die AK-Kandidatur der UG-Unabhängige GewerkschafterInnen im ÖGB. Die UG ist drittstärkste Fraktion im ÖGB hunderten BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen in ganz Österreich. Die UG hat Sitz und Stimme im ÖGB-Vorstand – dem alten Präsidium – und ist im ÖGB-Bundesvorstand und den Bundesvorständen fast aller Einzelgewerkschaften vertreten.

GA: Keine BetriebsrätInnen, keinerlei gewerkschaftliche Verankerung, in ÖGB und Gewerkschaften nicht existent

AUGE/UG: Die AUGE/UG ist parteiunnabhängig, die Grünen rufen aber zur Wahl der AUGE/UG auf. Auf AUGE/UG-Listen kandidieren auch viele gewerkschaftlich aktive Grüne, darunter auch Prominente wie Karl Öllinger, Albert Steinhauser, Sigrid Maurer. Birgit Hebein, die Grüne Spitze in Wien, kommt selbst aus der AUGE/UG.

GA: Keinerlei grüne Unterstützung. Im Gegenteil: Die Grünen haben schon gegen die GA prozessiert, weil diese im AK-Wahlkampf 2014 – wie übrigens auch wieder 2019 – grünes CI „kopiert“ haben, um den Eindruck einer „grünen“ Kandidatur zu erwecken und so mögliche VerwechslungswählerInnen zu gewinnen.

Die Kandidatur der „GA“ hat uns bei den letzten AK-Wahlen in Wien den zweiten Platz gekostet – vor Freiheitlichen und ÖAAB. Das wäre eine kleine Sensation gewesen! Denn Platz 2 für die AUGE/UG in der AK-Wien hätte eine noch stärkere Stimme für Ökologie, Soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte in der AK bedeutet und sozial-ökologische Positionen in Arbeiterkammern und Gewerkschaften insgesamt deutlich gestärkt!

Deshalb: AUGEn auf beim Wählen und bei der AK-Wahl Liste 4, AUGE/UG wählen. Denn nur wo AUGE/UG drauftsteht, sind Alternative, Unabhängige und GRÜNE drin.

Mehr Infos zur AUGE/UG und AK-Wahl auf www.arbeiterkammerwahl2019.at

Mehr Infos, wer und was hinter der GA steht gibt’s auf unserem Belvederegasse-Blog.

Neue Führung für die AUGE/UG Salzburg

Medieninformation

Neue Führung für die AUGE/UG Salzburg
Robert Müllner übergibt an Klaus Brandhuber

Klaus Brandhuber geht als Spitzenkandidat der AUGE/UG Salzburg in die Arbeiterkammerwahl vom 28. Jänner bis 08. Februar 2019. Klaus Brandhuber ist Vorsitzender des Betriebsrats im Diakoniewerk Salzburg, er folgt nun dem langjährigen AUGE-Landessprecher Robert Müllner nach.

Bei der kürzlich stattgefundenen Wahl wurde der lange geplante Wechsel vollzogen. Der scheidende Landessprecher und aktive MACO-Betriebsratsvorsitzende Robert Müllner zeigt sich überaus zufrieden: „Mit Klaus Brandhuber haben wir einen äußerst kompetenten und engagierten Mann an der Spitze, und er wird von einem großartigen Team aus erfahrenen Betriebsrätinnen und Betriebsräten unterstützt.“

Robert Müllner

Die grünen und unabhängigen GewerkschafterInnen sind in der Vollversammlung der Salzburger AK derzeit mit fünf Mandaten vertreten. Die AUGE sieht sich als konstruktive Kraft im ArbeitnehmerInnen-Parlament. Themen-Schwerpunkte sind demokratische Arbeitsbedingungen, öffentliche Erreichbarkeit der Arbeitsplätze und Zusammenhalt in der Gesellschaft und am Arbeitsplatz.

Der neue Vorsitzende Klaus Brandhuber hat sich zuletzt auch deutlich für eine Arbeitszeitverkürzung ausgesprochen und will außerdem Zeichen gegen prekäre Arbeitsbedingungen setzen. Unter seiner Führung wird die AUGE/UG weiterhin als Sprachrohr von ArbeitnehmerInnen in nicht organisierten Betrieben fungieren und Anliegen von NGOs in die Salzburger AK einbringen.

Rückfragenhinweis:
Klaus Brandhuber
Tel. 0660 6532766
Mail: klaus.brandhuber@auge.or.at

AUGE/UG zu Sozialversicherungen: Versichertenrechte stärken, Leistungen verbessern!

Krankenkassen, Unfallversicherung, Arbeitslosenversicherung. Unser Sozialsystem ist gut. Aber es kann noch deutlich verbessert werden.  Ja, es muss verbessert werden! Wir wollen die Rechte der Versicherten stärken. Wir wollen einen Ausbau des Leistungsangebots. Und eine gesicherte, nachhaltige Finanzierung. Wir stehen damit klar in Opposition zu den Regierungsplänen.

Die Regierung will … Selbstverwaltung schwächen, indem sie RegierungsvertreterInnen in die Sozialversicherung schickt, die Macht der Arbeitgeber ausbaut und so die ArbeitnehmerInnen schwächt.

Wir wollen …

  • Ausbau der Demokratie in der Sozialversicherung mit Sozialversicherungswahlen,
  • Infopflicht der Träger gegenüber ihren EigentümerInnen (nämlich uns Versicherten),
  • Stärkung der Selbstverwaltung nach dem Prinzip one-person-one-vote.

Die Regierung will … Dienstnehmerbeiträge senken und den Einkommensausfall den Gebietskrankenkassen, der Pensionsversicherung und dem AMS umhängen (bedeutet schlechtere Leistungen für Versicherte)

Wir wollen … 

  • Weiterbestand der Unfallversicherung ohne Beitragssenkung, dafür bessere Anerkennungspraxis etwa bei stark steigenden Erkrankungen wie etwa burn-out oder psychischen Erkrankungen.
  • Vereinheitlichung der Leistungsansprüche in der Krankenversicherung über alle Träger hinweg.
  • Abschaffung der Behandlungskostenbeiträge bei Selbständigen und BeamtInnen. Trägerübergreifende Kooperation stärken.
  • Einsparungen wandern in bessere Leistungen für Versicherte statt in Kostenentlastung für Unternehmen.

Die Regierung will… die Notstandshilfe abschaffen,um Dienstgeberbeiträge zur Arbeitslosenversicherung verringern zu können. Die Kosten sollen auf die Länder und Gemeinden übergewälzt werden, indem Menschen in die Mindestsicherung geschickt werden.

Wir wollen …

  • Verbesserungen für arbeitslose Menschen, Unterstützung statt Schikanen
  • Keine Abschaffung der Notstandshilfe, kein Zugriff auf die Ersparnisse Arbeitslosen
  • Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf den EU-Schnitt von 70% des vorherigen Einkommens.
  • Rechtsanspruch auf Ausbildung und Qualifikation für arbeitslose Menschen wie Beschäftigte.

Die Regierung will … die Steuer- und Abgabenquote auf 40 Prozent des BIP senken und verspricht großen Unternehmen Steuer- und Lohnnebenkostensenkungen. Das würde die Finanzierung unseres Sozialstaates gefährden.

Wir wollen …

  • Die Finanzierungsbasis unseres Sozialstaates nachhaltig absichern und auf alle Einkommensarten bzw. alle Werschöpfungskomponenten – also z.B. auch auf Miet- und Pachterträge, sowie Einkommen aus Kapital und Vermögen wie Zinsen, Dividenden, Lizenzen – ausweiten
  • Vermögens- sowie Erbschafts- und Schenkungssteuer wieder einführen, Arbeit und ArbeitnehmerInnen dagegen entlasten
  • Steuerflucht bekämpfen und Steuerprivilegien für Großkonzerne abschaffen weil alle einen Beitrag zur Finanzierung von Bildung, soziale Sicherheit und öffentlicher Infrastruktur leisten müssen.

 

 

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