Ergebnisse zum Schlagwort: Betriebsräte

Grundschulung für BetriebsrätInnen April 2018

ug gewerkschaft

AUGE/UG-Grundschulung für BetriebsrätInnen und solche, dies werden wollen, findet

Zeit: Freitag/Samstag, 06. April/07. April 2018.  Freitag von 16:00 bis 19:00 Uhr, Samstag von 10:00  bis 17:00 Uhr
Ort: AUGE/UG-Büro, Belvederegasse 10/1, 1040 Wien.

Zielgruppe: BetriebsrätInnen, ErsatzbetriebsrätInnen, an einer Betriebsratsgründung Interessierte

Inhalt: Grundbegriffe des Arbeits- und des Arbeitsverfassungsrechts, Einführung in die Grundlagen von Gewerkschafts- und Betriebsratspolitik, Vorstellung ÖGB, AK und AUGE/UG

ReferentInnen: Vera Koller und Markus Koza. Einführung in die Grundlagen von Gewerkschafts- und Betriebsratsarbeit, Vorstellung ÖGB, AK und AUGE/UG

Um Anmeldung wird gebeten! (mail: auge@ug-oegb.at, Tel: 01/505 19 52)


Teil 1 (Freitag, 16:00-19:00 Uhr)

Im ersten Teil der Grundschulung werden wir gemeinsam versuchen, uns an das oft „von außen“ undurchschaubare und manchmal auch verwirrende System der Interessensvertretung in Österreich heranzuwagen. Einerseits soll es dabei um die Struktur und den Aufbau der betrieblichen (Betriebsrat) und überbetrieblichen (ÖGB,  Einzelgewerkschaften und  Arbeiterkammern) Interessenvertretungen gehen. Andererseits schauen wir uns genauer an, wie diese Ebenen der Interessensvertretungen zusammenhängen und welche Bedeutung bzw. Funktionen sie für BetriebsrätInnen haben. Gleichzeitig geht es auch um die Rolle von BetriebsrätInnen in Gewerkschaften und Arbeiterkammern sowie die Rolle der AUGE/UG bzw. der UG in der AK und im ÖGB.

Folgende Fragen werden wir uns dabei besonders anschauen:

Welche Ebenen der Interessensvertretung gibt es? Auf Basis welcher gesetzlicher Regelungen agieren die Interessensvertretungen der ArbeitnehmerInnen? Was sind die zentralen Aufgaben/Funktionen der unterschiedlichen Ebenen der Interessensvertretung? Welche Gewerkschaft ist für mich zuständig? Warum sind Gewerkschaften und AK für BetriebsrätInnen wichtig? Welche Rolle spielen Fraktionen in AK und ÖGB? Wer oder was ist die AUGE/UG bzw. die UG?

Teil 2  (Samstag, 10:00 – 17:00 Uhr)

Im zweiten Teil werden wir uns mit den rechtlichen Rahmenbedingungen auseinander setzen. Dabei werden wir uns mit den Grundzügen des Arbeitsrechts im Allgemeinen sowie dem Arbeitsverfassungsrecht, also „der Bibel der betriebsrätlichen Arbeit“, im Besonderen beschäftigen.

Wir werden uns so banalen Dingen wie z.B., wo in diesem fetten, schlauen Buch steht genau die Information die ich benötige?, als auch schon detaillierteren etwas komplexeren Fragestellungen, wie z.B. der Möglichkeit der Kündigungsanfechtung gemäß § 105 ArbVG widmen. Ich hoffe euch einen guten Einstieg in die oft als langweilig und trocken befürchtete Materie des Arbeits- bzw. Arbeitsverfassungsrechts bieten zu können, und wünsche mir ein offenes und reges miteinander Erarbeiten der zentralen Inhalte eurer betriebsrätlichen Tätigkeit.

Tag des Ehrenamts: Betriebe und Arbeitswelt demokratisieren. Mitbestimmung sichern.

BetriebsrätInnen, PersonalvertreterInnen und JugendvertrauensrätInnen leisten nicht nur wichtige ehrenamtliche Arbeit. Sie sind zusätzlich wesentliche demokratische Institutionen in den Betriebe.

Sie sichern ein Mindestmaß an Mitbestimmung und Demokratie in Arbeitswelt und Unternehmen ab. Ebenso wie Gewerkschaften und Arbeiterkammern, die selbiges Mindestmaß an demokratischer Mitbestimmung der ArbeitnehmerInnen in der Wirtschaft, in Verteilungsfragen, im Rahmen der Gesetzgebung und der staatlichen Verwaltung garantieren. Mitbestimmung die erkämpft und nicht geschenkt wurde.

Tag des Ehrenamts: Betriebe und Arbeitswelt demokratisieren. Mitbestimmung sichern. weiterlesen

Grundschulung für BetriebsrätInnen November 2017

ug gewerkschaft

AUGE/UG-Grundschulung für BetriebsrätInnen und solche, dies werden wollen, findet

Zeit: Freitag/Samstag, 10. November/11. November 2017.  Freitag von 16:00 bis 19:00 Uhr, Samstag von 10:00  bis 17:00 Uhr
Ort: AUGE/UG-Büro, Belvederegasse 10/1, 1040 Wien.

Zielgruppe: BetriebsrätInnen, ErsatzbetriebsrätInnen, an einer Betriebsratsgründung Interessierte

Inhalt: Grundbegriffe des Arbeits- und des Arbeitsverfassungsrechts, Einführung in die Grundlagen von Gewerkschafts- und Betriebsratspolitik, Vorstellung ÖGB, AK und AUGE/UG

ReferentInnen: Vera Koller und Markus Koza. Einführung in die Grundlagen von Gewerkschafts- und Betriebsratsarbeit, Vorstellung ÖGB, AK und AUGE/UG

Um Anmeldung wird gebeten! (mail: auge@ug-oegb.at, Tel: 01/505 19 52)


Teil 1 (Freitag, 16:00-19:00 Uhr)

 

Im ersten Teil der Grundschulung werden wir gemeinsam versuchen, uns an das oft „von außen“ undurchschaubare und manchmal auch verwirrende System der Interessensvertretung in Österreich heranzuwagen. Einerseits soll es dabei um die Struktur und den Aufbau der betrieblichen (Betriebsrat) und überbetrieblichen (ÖGB,  Einzelgewerkschaften und  Arbeiterkammern) Interessenvertretungen gehen. Andererseits schauen wir uns genauer an, wie diese Ebenen der Interessensvertretungen zusammenhängen und welche Bedeutung bzw. Funktionen sie für BetriebsrätInnen haben. Gleichzeitig geht es auch um die Rolle von BetriebsrätInnen in Gewerkschaften und Arbeiterkammern sowie die Rolle der AUGE/UG bzw. der UG in der AK und im ÖGB.

 

Folgende Fragen werden wir uns dabei besonders anschauen:

Welche Ebenen der Interessensvertretung gibt es? Auf Basis welcher gesetzlicher Regelungen agieren die Interessensvertretungen der ArbeitnehmerInnen? Was sind die zentralen Aufgaben/Funktionen der unterschiedlichen Ebenen der Interessensvertretung? Welche Gewerkschaft ist für mich zuständig? Warum sind Gewerkschaften und AK für BetriebsrätInnen wichtig? Welche Rolle spielen Fraktionen in AK und ÖGB? Wer oder was ist die AUGE/UG bzw. die UG?

 

Teil 2  (Samstag, 10:00 – 17:00 Uhr)

Im zweiten Teil werden wir uns mit den rechtlichen Rahmenbedingungen auseinander setzen. Dabei werden wir uns mit den Grundzügen des Arbeitsrechts im Allgemeinen sowie dem Arbeitsverfassungsrecht, also „der Bibel der betriebsrätlichen Arbeit“, im Besonderen beschäftigen.

Wir werden uns so banalen Dingen wie z.B., wo in diesem fetten, schlauen Buch steht genau die Information die ich benötige?, als auch schon detaillierteren etwas komplexeren Fragestellungen, wie z.B. der Möglichkeit der Kündigungsanfechtung gemäß § 105 ArbVG widmen. Ich hoffe euch einen guten Einstieg in die oft als langweilig und trocken befürchtete Materie des Arbeits- bzw. Arbeitsverfassungsrechts bieten zu können, und wünsche mir ein offenes und reges miteinander Erarbeiten der zentralen Inhalte eurer betriebsrätlichen Tätigkeit.

AUGE/UG, Koza: „Bei ArbeitnehmerInnenrechten schaut ‚neue‘ ÖVP uralt aus. Gewerkschaften werden soziale Demokratie zu verteidigen wissen!“

Nach Verbalattacken auf Arbeiterkammer und Kollektivvertragssystem reitet Kurz nun Angriffe auf Betriebsräte

In der gestrigen TV-Konfrontation auf Puls 4 forderte Kurz im Zusammenhang mit der rechtlichen Gleichstellung von ArbeiterInnen und Angestellten dem Titel der „Sparsamkeit“ auch die Reduktion der Betriebsratskörperschaften – eine Maßnahme, die zu einer empfindlichen Schwächung der betrieblichen ArbeitnehmerInnenvertretung führen würde und in keinerlei sachlichen Zusammenhang mit der arbeitsrechtlichen Gleichstellung steht.

Nach Arbeiterkammern, ArbeitnehmerInnenschutz, Arbeitszeiten und Kollektivverträgen geraten nun auch die Betriebsräte ins Visier der neuen ÖVP. „Die Arbeiterkammer erstreitet Jahr für Jahr über eine halbe Milliarde Euro für die ArbeitnehmerInnen. Kollektivverträge garantieren branchenweite Mindestlöhne, Lohnerhöhungen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld und regeln Arbeitszeiten. Betriebsräte sichern die Interessen der ArbeitnehmerInnen im Betrieb, sorgen für die Einhaltung von Rechten, gestalten Arbeitsbedingungen vor Ort, kontrollieren Schutzvorschriften und haben Mitwirkungsrechte bei personellen und wirtschaftlichen Angelegenheiten,“ unterstreicht Markus Koza, Bundessekretär der AUGE/UG – Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen, die Bedeutung dieser Errungenschaften für eine soziale Demokratie.

„Wer die Interessensvertretungen der ArbeitnehmerInnen angreift, greift die Mitbestimmung der ArbeitnehmerInnen in Wirtschaft und Gesellschaft an, der will weniger Demokratie in der Arbeitswelt, der will ganz offensichtlich zurück ins 19. Jahrhundert, als die Fabriksherren noch schalten und walten durften, wie sie wollten und ArbeitnehmerInnen weitgehend rechtlos waren. Bei ArbeitnehmerInnenrechten sieht die ‚neue‘ ÖVP uralt aus,“ kritisiert Koza.

Verteidigung der sozialen Demokratie

Institutionalisierte Mitbestimmungsrechte der ArbeitnehmerInnen, wie sie in Österreich durch Arbeiterkammer, Gewerkschaften und Betriebsräte gewährleistet sind, garantieren ein Mindestmaß an Demokratie in Betrieben und Wirtschaft sowie Teilhabe der ArbeitnehmerInnen am gesellschaftlichen Wohlstand. AUGE/UG-Bundessekretär Koza: „Der Kampf der ArbeiternehmerInnen für demokratische und soziale Rechte – wie das Recht auf eigene gewerkschaftliche Vereinigungen, auf Versammlungsfreiheit sowie auf die Ausverhandlung von Kollektivverträgen – waren ein wesentlicher Beitrag zur demokratischen Entwicklung der Gesellschaft. GewerkschafterInnen und ArbeitnehmerInnen wurden dafür in der Vergangenheit kriminalisiert, ihre Organisationen verboten, aktive ArbeitnehmerInnenvertreterInnen waren immer wieder Repressalien ausgesetzt.“

Koza abschließend: „Wenn ÖVP & Co. meinen, sie könnten das Rad der Zeit zurückdrehen und soziale und demokratische Errungenschaften der ArbeitnehmerInnen so einfach entsorgen, dann sei ihnen eines garantiert: die ArbeitnehmerInnen und GewerkschafterInnen werden ihre Institutionen, ihre Kollektivverträge und ihre Mitbestimmungsrechte zu verteidigen wissen. Wir werden uns unsere soziale Demokratie sicher nicht kaputt machen lassen.“

AUGE/UG Spezialschulung „Gerechte Vertretung migrantischer ArbeitnehmerInnen in der Belegschaft“

Wann: 6. Oktober 2017, 18 – 20.00 Uhr
Ort: AUGE/UG Büro, Belvederegasse 10, 1040 Wien
Referent: Mesut Kimsesiz

Viele Unternehmen in Österreich haben einen hohen Anteil von MitarbeiterInnen mit Migrationshintergrund. Häufig werden die Bedürfnisse dieser KollegInnen durch die BetriebsrätInnen zu wenig wahrgenommen und dadurch auch nicht ausreichend vertreten. In zahlreichen Betriebsrats-Gremien gibt es keine BetriebsrätInnen mit Migrationshintergrund, auch wenn große Teile der Belegschaft MigrantInnen sind.

In einigen Betrieben aber funktioniert die Vertretung von MigrantInnen sehr gut, dort sind KollegInnen mit Migrationshintergrund auch selbst Mitglieder der Gremien.

Über dieses Thema wird uns Betriebsrat und Arbeiterkammerrat Mesut Kimsesiz sein Projekt für eine gerechte Vertretung der Mitarbeiterinnen mit Migrationshintergrund präsentieren.

Die Zielgruppe sind BetriebsrätInnen, ErsatzbetriebsrätInnen und an der Thematik Interessierte.

Um Anmeldung wird gebeten! (mail: auge@ug-oegb.at, Tel: 01/505 19 52)

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