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30.4. Tag der Arbeitslosen – AUGE Stmk Kundgebung

Am Vortag des 1. Mai machen wir auf die zunehmend schwierige Situation von Menschen ohne Erwerbsarbeit aufmerksam. Die drohenden zusätzlichen Schikanen und die Ausgrenzung von Arbeitslosen durch die aktuelle Regierung erhöhen auch den Druck auf jene, die noch Erwerbsarbeit haben.

Folgen des Sozialabbaus

Folgen des Abbaus der sozialen Sicherung können in Deutschland beobachtet werden, wo bereits Anfang der 2000er mit den Hartz IV Gesetzen die Chancen auf ein würdiges Leben für Arbeitslose eingeschränkt wurden. Hartz IV hat in Deutschland nicht nur zu mehr Armut, sondern auch zu einer massiven Ausweitung des Niedriglohnsektors geführt. Und: wer einmal Hartz IV bezieht, kommt kaum mehr raus. Hartz IV ist längst ein Synonym für Sozialabbau, Niedriglöhne, Armut, Perspektivenlosigkeit und Stigmatisierung geworden. In Deutschland wird daher bereits ernsthaft über eine Ausstieg und eine Reform von Hartz IV diskutiert.

In Österreich will die schwarz-blaue Regierung dagegen Arbeitsmarktreformen nach dem Vorbild Hartz IV umsetzen. Hartz IV auf „österreichisch“ droht dabei noch härter zu werden, als sein deutschen Pendant.

Kundgebungen am Tag der Arbeitslosen

Am Tag der Arbeitslosen werden AUGE AktivistInnen und KammerätInnen von 15:00 bis 18:00 mit einer Kundgebung PassantInnen am Jakominiplatz zum Thema „Hartz IV auf österreichisch“ informieren und zum Widerstand gegen den Abbau der sozialen Sicherung aufrufen.
Dazu werden wir unter anderem den neuen Folder „Boah, und das bei uns?“ unter die Leute bringen.
Hinkommen – mitdiskutieren!

Mo, 30. April, 15 – 18 Uhr
Graz, Jakominiplatz, nördlich beim Schuhgeschäft

Am Vormittag zwischen 10 und 12 Uhr ruft die Arbeitslosen-Initiative AMSEL vor dem AMS in der Niesenbergergasse ebenfalls zu einer Kundgebung zum Thema „Nein zu Hartz IV“ auf. Mehr dazu hier.

Rückfragehinweis:
auge.stmk@eyecatch.at

Tel: 0664 390 18 58

Jetzt aktiv werden gegen „Hartz IV“ auf österreichisch!

Demo: Die AUVA soll uns erhalten bleiben

Dienstag, 1. Mai um 08:00
Brigittaplatz 10, Wien

sowie

Dienstag, 1. Mai um 09:30
Volksgartenstraße 11, Graz

Die Auge Stmk unterstützt den Aufruf zu den Demonstrationen für den Erhalt der AUVA.

Die AUVA leistet durch ihre Präventionstätigkeit einen wesentlichen Beitrag zu Sicherheit und Gesundheit in Österreichs Betrieben. So konnte die Anzahl der Arbeitsunfälle seit 1990 fast halbiert werden. In den medizinischen Einrichtungen der AUVA wird von bestausgebildeten MitarbeiterInnen qualitätsvolle Arbeit im Sinne der PatientInnen geleistet. Eine optimierte Rehabilitation bringt die Versicherten wieder in ihren Beruf, notwendige Rentenleistungen sollen menschliches Leid lindern. Keine andere Versicherung hat auf diesen Gebieten so viel Erfahrung wie die AUVA.

„Ich bin schwer enttäuscht, dass die Gesundheitsministerin ein gut funktionierendes, qualitativ hochwertiges und effizientes System zerschlagen will und mit der AUVA auch unsere Einrichtung in Frage stellt. Wir werden unsere Arbeitsplätze und das PatientInnenwohl gegen die Profitinteressen von Großkonzernen verteidigen“, meint die AUGE/UG Kammerrätin Ingrid Eckmayer. Sie arbeitet als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin im UKH Graz.

Unser Apell:
Beteiligen Sie sich am Widerstand gegen die Zerschlagung der AUVA und Verschlechterung der Gesundheitsversorgung – im Eigeninteresse und aus Solidarität mit PatientInnen und allen MitarbeiterInnen der AUVA!
Zusätzlich zur Beteiligung an der Kundgebung am 1. Mai in Wien und Graz gibt es noch die Möglichkeit folgende Petition zu unterzeichnen.

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