Ergebnisse zum Schlagwort: Pflege

AUGE/UG Newsletter 28/2020

AUGE/UG Salzburg fordert gleiche Behandlung bei Covid-Gefahrenzulage an den Landeskliniken

Salzburg, 07.05.2020

 

AUGE/UG Salzburg fordert gleiche Behandlung bei Covid-Gefahrenzulage an den Landeskliniken


Klaus Brandhuber: Ist die Gesundheit von Pflegekräften weniger wert als die von Ärztinnen und Ärzten?

 

Die speziellen Herausforderungen durch das Coronavirus führten für die MitarbeiterInnen der Salzburger Landeskliniken, die im Covid-Bereich arbeiten, zu extremen Risiken und Belastungen.

Um dazu einen Ausgleich zu schaffen, wurde Anfang April ein spezielles Zulagenmodell zur „Gefahrenabgeltung“ beschlossen. Das Modell sieht vor, dass Pflegeassistenzkräfte 200 Euro im Monat zusätzlich erhalten. Diplomierte Kräfte bekommen 400 Euro im Monat. Ärztinnen und Ärzte erhalten bis zu 140 Euro – für jeden einzelnen Dienst.

Klaus Brandhuber, Landessprecher der AUGE/UG, dazu: „Obwohl die Gefahr für alle gleich groß ist, wird hier streng hierarchisch nach Berufsgruppen unterschieden. Ist die Gesundheit von Pflegekräften weniger wert als die von Ärztinnen und Ärzten?“ Gerade in der momentanen Situation zeige sich, wie wichtig jede einzelne Berufsgruppe für unsere medizinischen und sozialen Systeme ist. „Ein Modell mit unterschiedlich hohen Risiko-Zulagen basiert auf einem Menschenbild, das ich nicht nachvollziehen kann“, so Brandhuber.

 

Kontakt:

Klaus Brandhuber
klaus.brandhuber@auge.or.at
Tel: 0660 / 653 27 66

 

 

AUGE/UG Newsletter 17/2020

AUGE/UG Newsletter 11/2020

PRESSEINFORMATION 03.03.2020: AUGE Salzburg fordert deutliches Signal der Politik zur Finanzierung der 35-Stundenwoche für Sozial-, Gesundheits- und Pflegeberufe

Salzburg, 03.03.2020

PRESSEINFORMATION

AUGE/UG Salzburg fordert deutliches Signal der Politik zur Finanzierung der 35-Stundenwoche für Sozial-, Gesundheits- und Pflegeberufe

Klaus Brandhuber: „35-Stunden-Woche ohne Verschlechterung anderer Arbeitsbedingungen muss möglich sein.“

Nachdem die siebte Runde der Kollektivvertragsverhandlungen zwischen Gewerkschaft und Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ) Montagnacht abgebrochen wurde, zeichnet sich weiterhin Uneinigkeit zwischen ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen ab. Die SWÖ-Verhandlungen sind auch ausschlaggebend für Kollektivvertragsverhandlungen der Caritas und Diakonie.

Die Forderung nach einer 35-Stunden-Woche konnte bisher nicht durchgesetzt werden. Von einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Sozial-, Gesundheits- und Pflegeberufen ist man noch weit entfernt. Ideen zur Verbesserung der Arbeitsqualität von Arbeitgeberseite gibt es scheinbar nicht – dies wird in den nächsten Jahren ganz klar zu einer Unterversorgung des Sozial- & Pflegesystems führen.

Die achte Runde der SWÖ-Kollektivvertragsverhandlungen ist für den 26. März geplant. Bis dahin ist mit Streiks zu rechnen. Die 35-Stunden-Woche wird weiterhin eingefordert werden. Das Argument der Nicht-Finanzierbarkeit ist keine Sache des Nicht-Könnens sondern Nicht-Wollens. Die Politik, die hier klar in der Handlungsverantwortung steht, lehnt sich zurück und beobachtet, es soll nur ja kostenneutral sein.

„Es benötigt endlich eine klare finanzielle Zusage seitens der politischen EntscheidungsträgerInnen, die eine 35-Stunden-Woche ohne Verschlechterungen anderer Rahmenbedingungen ermöglicht“, fordert daher Klaus Brandhuber, Landessprecher der AUGE/UG Salzburg und Verhandler im Diakonie KV, der sich an den SWÖ-Verhandlungen orientiert. Seine KollegInnen, BetriebsrätInnen, die Gewerkschaften GPA-djp und vida sowie ÖGB und AK aber auch die Zivilgesellschaft fordert er auf vehement zu bleiben, die Forderungen zu unterstützen und sich solidarisch zu zeigen.

Kontakt:

Klaus Brandhuber

e-mail:klaus.brandhuber@auge.or.at

Tel: 0660 / 653 27 66