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Paiha zur „Pflastersteinaktion“: AUGE/UG erklärt Solidarität mit betroffenen KollegInnen

Aufregung verlogen und durchschaubar. Verwunderung über ÖGB-Präsident Katzian

Zahlreiche Studien zeigen, dass sich das Unfallrisiko bei überlangen Arbeitszeiten deutlich erhöht. Genau darauf spielt die „Pflastersteinaktion“ mit dem Grablicht an, wenn auf einen Schild zu lesen ist: „60h Arbeiten ist wie Autofahren ohne Sicherheitsgurt“.

„Daraus einen Mordaufruf zu konstruieren, ist ein billiger und durchschaubarer Kriminalisierungsversuch“, zeigt sich Klaudia Paiha, Bundessprecherin der AUGE/UG – Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen entsetzt. „Wenn jetzt aber Regierungsvertreter dazu aufrufen, ‚zum demokratischen Diskurs‘ zurückzukehren, dann ist das an Verlogenheit kaum mehr zu überbieten“, so Paiha und stellt fest: „Die Industriellenvereinigung und ihre Regierung haben an jeglicher demokratischen Gepflogenheit und an der Sozialpartnerschaft vorbei dieses Gesetz zum Schaden von Millionen von ArbeitnehmerInnen durchgeboxt.“

Katzians Solidarität erwartet!

Verwundert zeigt sich Paiha über ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian: „Ich bin irritiert über die Reaktion des Kollegen Katzian, auf dieses perfide und durchschaubare Spiel einzusteigen, anstatt die Aktion als das zu benennen, was sie ist: Ein Aufzeigen der gesundheitlichen Bedrohung für ‚Günther den Pflasterer‘ und Millionen anderer KollegInnen durch dieses neue Arbeitszeitgesetz.“

„Es gibt nichts zu distanzieren oder zu verurteilen. Wir werden uns gegen alle Kriminalisierungsversuche zur Wehr setzen. Die AUGE/UG zeigt Solidarität mit den betroffenen KollegInnen“, so Klaudia Paiha abschließend.

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