Hunger.Macht.Profite.

Filmtage zum Recht auf Nahrung

Die Filmtage zum Recht auf Nahrung – Hunger.Macht.Profite bringen in ganz Österreich von 12. März  bis 28. April ritische Dokumentarfilme über globale Landwirtschaft und Ernährung auf die Kinoleinwände. Die Filme zeigen die Ursachen von Hunger, die Verdrängung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und den fortschreitenden Raubbau an natürlichen Ressourcen auf. Gleichzeitig lenken sie den Blick auf jene Menschen, die sich gegen Agro-Business wehren und das Menschenrecht auf Nahrung einfordern. In anschließenden Filmgesprächen mit Aktivist*innen und Expert*innen laden die Filmtage zum gemeinsamen Austausch mit Besucher*innen ein, informieren über Alternativen, lokale Initiativen und Möglichkeiten zur Veränderung.

Hunger.Macht.Profite. macht heuer auch wieder Station in Graz.

Wir von der AUGE UG Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen sind Kooperationspartner von Hunger.Macht.Profite.

Seeds of Profit

Filmzentrum im Rechbauerkino
21.04.2020 – 19:00 Uhr

60 Jahre standardisierte Obst- und Gemüseproduktion und die Herstellung von industriellen Hybriden haben sich dramatisch auf ihren Nährstoffgehalt ausgewirkt. Gemüse hat 27% seines Vitamins C und fast die Hälfte seines Eisens verloren. In den letzten 100 Jahren sind weltweit 75% der kultivierten Sorten verschwunden. Obst- und Gemüsesamen sind Eigentum einiger multinationaler Unternehmen wie Bayer und Dow-Dupont. Diese lassen ihr Saatgut für eine Handvoll Rupien in Indien produzieren. Sie erzielen Umsätze in Milliarden-Höhe und profitieren von einem globalisierten Geschäft, in dem Saatgut für mehr als Gold verkauft wird.

Im Anschluss Filmgespräch mit Expert*innen. 

Zur Hunger.Macht.Profite. Webseite – LINK

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