Niederösterreich
Neues Angebot der Arbeitgeber im Sozial- und Gesundheitsbereich unannehmbar
Paiha/Taibl: Arbeitszeitverkürzung auf 35-Stundenwoche ist ein Muss. AUGE/UG warnt vor einem Abschluss und dessen negativen Folgen. Wenn die Gewerkschaft das jetzige Angebot annimmt, wären drei Jahre des Arbeitskampfes, der Vorbereitungen, der Verhandlungen und Streiks verloren gegangen.
Die Politik lobt zwar unseren Einsatz, spendet Applaus, aber zur konkreten Verbesserung der Arbeitsbedingungen trägt sie nichts bei. Vom Applaus können die Beschäftigten keine Lebenshaltungskosten zahlen!
Weiterlesen...Unverschuldet Arbeitslose nicht zurücklassen
Paiha/Taibl: Wir fordern eine Anhebung der Nettoersatzrate im Arbeitslosengeld auf 80 % und die Berücksichtigung der Solidarität der Arbeitgeber bei der Ausschüttung von Unternehmensförderungen
Weiterlesen...Arbeitszeit: Wünsche & Realität
Impulsreferat Stefan Taibl bei der Arbeiterkammer NÖ, Jänner 2020 Zum Thema Arbeitszeit im Kontext von Wünschen, Realität und Betriebsabläufen: „Wir müssen endlich die Gleichsetzung von Wohlstand mit Wirtschaftswachstum in Frage stellen und das System umgestalten.“
Kammerrat Stefan Taibl ist Betriebsratsvorsitzender bei der Psychosoziale Zentren GmbH.
Weiterlesen...Rücknahme des 12-Stunden-Arbeitstages!
Auf Antrag der AUGE/UG fordert die AK-NÖ nun die Rücknahme des 12-Stunden Arbeitstages!
Unser Antrag auf Rücknahme der letzten ASZ-Gesetzesänderung wurde in der AK-Vollversammlung am 08.11.2019 mehrheitlich angenommen (NÖAAB und FA dagegen) und bestimmt somit die politische Richtung der AK NÖ.
Weiterlesen...Rücknahme des 12 Stunden –Tages
Antrag 2 der AUGE/UG – Grüne GewerkschafterInnen und Alternative /Unabhängige GewerkschafterInnen zur 2. Vollversammlung der 16. Funktionsperiode der Arbeiterkammer Niederösterreich am 08.11. 2019
Die AK NÖ fordert daher den Gesetzgeber auf, die letzten Arbeitszeitgesetzesänderungen zur Ausdehnung der Tages- und Wochenarbeitszeit zurück zu nehmen und den Status vor Einführung der Gesetzesänderung wieder herzustellen.
Die AK NÖ fordert die Sozialversicherungsträger auf, zusammen mit der Sozialpartnerschaft die bestehenden 12 Stundentags-Regelungen zu evaluieren, mit Hauptaugenmerk auf die psychischen und physischen Belastungen und Erkrankungen, die für ArbeitnehmerInnen daraus erwachsen.
Die AK fordert, dass 12 Stunden-Ausnahmeregelungen im AZG nur über Kollektivverträge und vorherige Fachexpertise, dass die Arbeitszeit sowohl psychisch wie auch physisch keinen Schaden bei den Menschen anrichtet, erlaubt werden. Bestehende Regelungen müssen evaluiert und, wenn psychische und physische Beeinträchtigungen durch 12 Stunden-Tage entstehen, zurückgenommen werden.
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