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Warnung: Politik kann ihre Gesundheit gefährden!

Stefan Taibl zur Umsetzung der Novelle des Gesundheits- und Krankenpflegegesetz 2016 (GUK-Novelle).

Die GUK-Novelle bringt vor allem eine Kostenersparnis für die Länder – auf Kosten der MitarbeiterInnen und der PatientInnen!

Für die MitarbeiterInnen gibt es eine höhere Ausbildung aber gleichbleibend (geringe) Bezahlung. Dazu kommt die Angst vor Jobverlust oder davor, trotz besserer Ausbildung weniger gut bezahlte Jobs übernehmen zu müssen.

Für die PatientInnen bedeutet das, dass künftig weniger gut ausgebildete MitarbeiterInnen am Krankenbett stehen werden.

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AUGE/UG zu NÖ Mindestsicherungsgesetz: „ÖVP NÖ erklärt Bundesverfassung, Sozialstaat und Kollektivverträge zu Altpapier!“

 

Kinder aus Mehrkindfamilien in Not weniger wert?

 

„ÖVP und FPÖ in Niederösterreich erklären heute Kinder in armutsgefährdeten Mehrkindfamilien zu Kindern, die es  nicht mehr wert sind, ausreichend gegen Armut geschützt zu werden,“ kritisiert die AUGE/UG. Bereits eine Familie in Not mit zwei Kindern verliert ab 2017 zumindest € 155,- im Monat. „Damit wird für das Land Niederösterreich jedes dritte Kind in einem armutsgefährdeten Haushalt faktisch zum Null-Euro-Kind.“

 

Gesetzlich verordnetes Lohndumping?

 

Zu all diesen Regelungen kommt nun auch noch dazu, dass die ÖVP Menschen gesetzlich zwingen will, als Lohn- und Sozialdumper aktiv zu sein. „Das ist nicht nur rechtswidrig und kontraproduktiv hinsichtlich der berufliche Inklusion von Menschen, sondern droht sozial- und arbeitsrechtlich abgesicherte und entsprechend entlohnte reguläre Beschäftigungsverhältnisse im gemeinnützigen Bereich durch deutlich billigere, zwangsverpflichtete MindestsicherungsbezieherInnen zu ersetzen. Das kostet tatsächlich Beschäftigung und Arbeitsplätze im gemeinützigen und kommunalen Bereich und raubt jenen Perspektiven, die diese Jobs brauchen würden“, so Koza.

 

NÖ Mindestsicherungsgesetz ist menschenverachtender, gefährlicher ‚Sondermüll‘

 

„Es ist schlichtweg inakzeptabel und aus rechtsstaatlichen Gründen höchst bedenklich, wie Bundesverfassung und Kollektivverträge von ÖVP und FPÖ zu Altpapier erklärt werden. Das Niederösterreichische Mindestsicherungsgesetz ist ein menschenverachtender, hinsichtlich seiner Wirkung gefährlicher ‚Sondermüll‘. Die Gerichte, die wohl gegen diese Regelungen angerufen werden, werden dieses Landesgesetz auch zu Sondermüll erklären. Was bleibt, ist eine von ÖVP und FPÖ vergiftete politische und soziale Umwelt, tausende Menschen in Not und ArbeitnehmerInnen, denen angesichts zwangsverpflichteter MindestsicherungsbezieherInnen zusätzlicher Druck droht,“ schließt AUGE/UG-Gewerkschafter Koza.

Dringliche Gemeinsame Resolution Nr. 1 / RECHTSTAATLICHKEIT ACHTEN – AUSNAHMEZUSTAND AUFHEBEN – OPPOSITIONELLE UND JOURNALISTiNNEN FREILASSEN

Seit dem Putschversuch vom 15. Juli 2016 geht die AKP-Regierung gezielt gegen SystemkritikerInnen vor. So wurde ein Ausnahmezustand ausgerufen, der es u.a. ermöglicht, alle Nachrichten zu kontrollieren, Versammlungen zu verbieten, Ausgangssperren zu verhängen und Festnahmen mit bis zu 30 Tage Polizeigewahrsam ohne Vorführung vor einem Haftrichter vorzunehmen.

Die türkische Regierung nutzt den gescheiterten Putschversuch, den wir als solches ebenfalls ablehnen, als Vorwand, um Oppositionelle und Regierungskritiker mundtot zu machen und das Mediensystem sowie die Gerichtsbarkeit unter ihre vollständige Kontrolle zu bringen.
Unter der Regie von Präsident Erdogan wird dabei seit Monaten mit Konsequenz vorgegangen:

  • So kam es zu einer groß angelegten Auswechslung von Richtern und Staatsanwälten.
  • Im Militär- und Polizeiapparat wurden Tausende verhaftet oder suspendiert.
  • Tausende Beamte auf allen Verwaltungsebenen wurden entlassen.
  • Dutzende Radiostationen und Fernsehsender, Zeitungen, Zeitschriften und Nachrichtenagenturen wurden abgeschaltet und verboten.
  • Hunderte JournalistInnen wurden verhaftet bzw. befinden sich noch in Polizeigewahrsam.
  • Bereits mit dem ersten Dekret unter der Notstandsverordnung wurden über 2.000 Einrichtungen (insbesondere Schulen, gemeinnützige Einrichtungen, aber auch Gewerkschaften) geschlossen, die ein Naheverhältnis zur sog. Gülen-Bewegung haben sollen.
  • Kritik am Präsidenten wurde zu einem verbrecherischen staatsfeindlichen Akt erklärt.

Dabei geht die AKP-Regierung nicht nur mit aller Härte gegen die Anhänger der Gülen-Bewegung vor, die unter Verdacht stehen, hinter dem Putschversuch zu stehen. Der bis Mitte Jänner verlängerte und somit immer noch bestehende Ausnahmezustand wird auch dazu genutzt, insgesamt gegen regierungskritische Oppositionelle, insbesondere auch KurdenvertreterInnen vorzugehen.

Dieser offene Angriff zeigte sich bereits in der Aufhebung der Immunität und Anklagen von Abgeordneten mehrerer oppositioneller Parlamentsfraktionen und gipfelte in Terrorvorwürfen und zuletzt Verhaftungen der Parteispitze und weiterer Abgeordneter der oppositionellen HDP.

Im Zuge des Ausnahmezustandes wird auch in Rechte der ArbeitnehmerInnen eingegriffen:

  • Zahlreiche GewerkschaftsfunktionärInnen und -mitglieder wurden in den letzten Monaten unter der Notstandsverordnung verhaftet: Gründe für die Verhaftung bleiben unbekannt, Kontakt zu AnwältInnen ist nicht möglich.
  • 19 Gewerkschaften, die der Gülen-Bewegung nahestehen, wurden verboten.
  • Zehntausende öffentlich Bedienstete wurden suspendiert – unter dem Deckmantel der Notstandsverordnung wurde dabei auch gegen GewerkschaftsfunktionärInnen vorgegangen.
  • Kommunalen Beschäftigten, die streiken wollten, weil sie wegen Gewerkschaftsbeitritts gekündigt worden waren, wurde dies untersagt – Verhaftungen folgten.

In den Anstrengungen, die Verfassung auf ein autokratisches Präsidialsystem umzubauen, stehen in der Türkei heute Grundpfeiler demokratischer Grundrechte und der Rechtsstaatlichkeit auf dem Spiel. Das ist ebenso inakzeptabel wie die Intentionen zur Wiedereinführung der Todesstrafe. Das alles geschieht in einem Land, das dem Europarat angehört, mit der Europäischen Union assoziiert ist und seit Jahren mit dieser in Beitrittsverhandlungen steht.

 

Wir verteilen

Bundesprasidentenwahl-12-2016 1

AUGE-AktivistInnen verteilen ‚GewerkschafterInnen für VAN DER BELLEN‘ in Graz sowie vor den Stahlwerken in Kapfenberg, Kindberg und Mürzzuschlag

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