Neues vom Bund

AUGE/UG, Koza: „Standortdebatte geht in vollkommen falsche Richtung!“

markus koza aktuell 2012

EU-weite Sparpolitik und massive Schieflage bei Verteilung von Vermögen und Einkommen hauptverantwortlich für hartnäckiges Verharren in Krise und steigende Arbeitslosigkeit.

„Die aktuelle Debatte rund um den Wirtschaftsstandort Österreich geht in eine vollkommen falsche Richtung und verschleiert die tatsächlichen Ursachen für steigende Arbeitslosigkeit, wirtschaftliche Stagnation und hartnäckiges Verharren in der Krise. Diese sind nämlich vor allem in der restriktiven, EU-weit betriebenen Sparpolitik, der steigenden Ungleichverteilung bei Einkommen und Vermögen und der daraus resultierenden massiven Nachfrageschwäche in Österreich wie in der EU zu suchen,“ kritisiert Markus Koza, Ökonom und Bundessekretär der AUGE/UG – Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen.

 

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AUGE/UG: „Ohne Arbeitszeitverkürzung sind Rekordarbeitslosigkeit und Zunahme prekärer Beschäftigung nicht bewältigbar!“

Paiha AZV Enquete 200

Arbeitszeitenquete im Parlament: ExpertInnen fordern umfassende Maßnahmen zur Verkürzung der Arbeitszeit und Schluss mit All-in-Verträgen

Im Rahmen der  Arbeitszeitenquete „Weniger ist mehr! Arbeitszeitverkürzung – ein Modell für die Zukunft?“ sprachen sich ArbeitszeitexpertInnen aus unterschiedlichsten Blickwinkeln für umfassende Maßnahmen zu einer Verkürzung der Arbeitszeit aus. Die AUGE/UG – Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen sowie der Grüne Klub hatten am Montag, den 18. Mai hatten anlässlich 40 Jahre 40-Stunden-Woche ins Parlament geladen, um Perspektiven einer Arbeitszeitverkürzung zu diskutieren.

 

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18. Mai, Arbeitszeit-Enquete im Parlament: „Weniger ist mehr! Arbeitszeitverkürzung – ein Modell für die Zukunft?“

Enquete AZV Parlament

Die AUGE/UG und der Grüne Klub im Parlament laden anläßlich 40 Jahre 40-Stunden-Woche zur Enquete „Weniger ist mehr! Arbeitszeitverkürzung – ein Modell für die Zukunft?“ ein.

 

Zeit: Montag, 18. Mai 2015, 9.30-14.30 Uhr
Ort: Parlament, Abgeordnetensprechzimmer

Vor vierzig Jahren trat in Österreich das Gesetz über die 40-Stunden-Woche und den 8-Stunden-Arbeitstag in Kraft. Eine langjährige, zentrale Forderung der ArbeiterInnenbewegung war damit endlich umgesetzt worden. Ein Meilenstein – gleichzeitig aber auch die letzte allgemeine Arbeitszeitverkürzung auf gesetzlichem Wege.

 

Jetzt, vierzig Jahre später wird wieder laut über den 12-Stunden-Arbeitstag nachgedacht. Trotz Krise und Rekordarbeitslosigkeit werden Abermillionen an Überstunden erbracht. Auf der einen Seite boomt Teilzeitarbeit, auf der anderen „All-inklusive“-Verträge. Die wöchentlichen Arbeitszeiten vollzeitbeschäftigter ArbeitnehmerInnen in Österreich gehören zu den längsten in Europa. Gleichzeitig arbeiten nur in wenigen europäischen Ländern mehr Frauen Teilzeit, als bei uns. Arbeit – und damit Einkommen, soziale Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe – ist in Österreich in hohem Maße ungleich verteilt.

 

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AUGE/UG, Paiha zum „Tag der Arbeitslosen“: „Arbeitszeit FAIRkürzen, Arbeit FAIRteilen!“

TAL

Ohne generelle Arbeitszeitverkürzung Rekordarbeitslosigkeit und massive Ungleichverteilung nicht bewältigbar

„Die Arbeitslosenzahlen sind alarmierend, die Ungleichverteilung von Arbeit nimmt dramatisch zu. Ohne Erwerbsarbeitszeitverkürzung wird die Reduktion von Arbeitslosigkeit und eine gerechtere Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit nicht möglich sein. Wer Forderungen nach einer Arbeitszeitverkürzung als ‚Schnapsidee‘ bezeichnet – wie kürzlich der Generalsekretär der Industriellenvereinigung – verschließt entweder vor dieser Realität die Augen oder möchte das Arbeitslosenheer noch weiter vergrößern, um die eigenen Interessen gegenüber ArbeitnehmerInnen und Gewerkschaften leichter durchsetzen zu können“, kritisiert Klaudia Paiha, Bundessprecherin der AUGE/UG – Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen anlässlich des heutigen „Tags der Arbeitslosen“.

 

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AUGE/UG, Paiha: „Antifaschismus ist kein Verbrechen, sondern Pflicht!“

paiha 160

Gegen Kriminalisierung von antifaschistischen Protesten – Vorgangsweise der Wiener Polizeiführung überprüfen

„Diese Vorgangsweise kann nur als erneuter Einschüchterungsversuch gegen AntifaschistInnen verstanden werden“, übt die Bundessprecherin der Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen AUGE/UG, Klaudia Paiha, heftige Kritik an den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Wien gegen Anti-Akademikerball-DemonstrantInnen. „Nachdem die Ermittlungen wegen Terrorismus der Staatsanwaltschaft offenbar selbst zu dumm geworden sind, muss ein Paragraph herhalten, der schon bei der Anwednung gegen TierschützerInnen höchst umstritten war: Bildung einer kriminellen Vereinigung.“

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