Neues vom Bund

Parlamentarische BürgerInneninitiative fordert „Arbeitszeit FAIRkürzen, Arbeit FAIRteilen“

Ueberreichung BI AZV NRPr 700

Über 1.000 Unterschriften an NR-Präsidentin Maga. Barbara Prammer übergeben.

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen haben heute ihre BürgerInneninitiative für eine Arbeitszeitverkürzung eingereicht. In der Initiative wird u.a. eine Verkürzung der täglichen Normalarbeitszeit auf 7-Stunden  sowie eine deutliche Verteuerung von Überstunden gefordert. „Österreich ist bei der Länge der Arbeitszeiten EU-weit bereits traurige Spitze. Vollzeitbeschäftigte ArbeitnehmerInnen arbeiten durchschnittlich 41,7 Stunden/Woche. Gleichzeitig boomt Teilzeit und steigt die Arbeitslosigkeit krisenbedingt dramatisch. Wir brauchen keine weitere Ausweitung von Arbeitszeiten, wir brauchen Arbeitszeitverkürzung mit Lohnausgleich um Arbeit und damit Einkommen, Chancen und soziale Absicherung gerechter zu verteilen. Darum unsere Initiative,“ so Koza im Rahmen des heute stattfindenden Pressegesprächs.

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AUGE/UG: Für eine Steuer-REFORM, die diesen Namen auch verdient

Inzwischen weitgehend unbestritten: ArbeitnehmerInnen bzw.  Arbeit ist in Österreich steuerlich besonders stark belastet, während Vermögen, Kapitaleinkommen und Umweltverbrauch nur einen geringen Beitrag zum Steueraufkommen leisten. In Zahlen heißt das:

 

 57 Prozent des Steueraufkommens in Österreich kommt unmittelbar von den ArbeitnehmerInnen, von Steuern auf Löhne und Gehälter.

  • Ein weiteres rundes Viertel des Steueraufkommens stammt aus Konsumsteuern, wird also ebenfalls überwiegend von ArbeitnehmerInnen getragen.
  • Gerade einmal 1,2 Prozent des Steueraufkommens leisten Vermögende.
  • Der Anteil von Umweltsteuern am gesamten Steuer- und Abgabenaufkommen beläuft sich in Österreich lediglich  auf knapp unter 6 Prozent.
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19. Juni 2014: Kundgebung gegen Erdogan-Besuch

Erdogan Demo 700

AK-Wahlen 2014: Wir sagen DANKE!

danke 200 II

Die AK-Wahlen 2014 sind geschlagen. Und wir haben allen Grund zur Freude. Die AUGE/UG ist klare Wahlgewinnerin.

Als einzige Fraktion haben wir in allen Bundesländern Stimmen und – Ausnahme Burgenland – Mandate gewonnen. Die AUGE/UG geht damit deutlich gestärkt aus den AK-Wahlen hervor. Österreichweit erreichte die AUGE/UG 6,01 Prozent (+ 1,33 Prozent) und 65.590 Stimmen (+ 11.670 Stimmen). Der Mandatsstand konnte gegenüber dem Ergebnis der AK-Wahlen 2009 auf 47 AK-RätInnen (+ 9 Mandate) gesteigert werden. Die AUGE/UG hat unter allen Fraktionen und wahlwerbenden Gruppen den größten Mandatsgewinn.

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AUGE/UG: „Grüner Vorstoß für Vermögensabgabe absolut unterstützenswert – aber kein Ersatz für Vermögenssteuer!“

markus koza aktuell 2012

Zeitlich befristete Vermögensabgabe wäre wichtiger Beitrag zur Finanzierung der Kosten der Bankenrettung

„Der Vorschlag des grünen Budgetsprechers Rossmann eine befristete Vermögensabgabe zur Abdeckung der Kosten der Bankenrettung einzuführen ist absolut begrüßens- und unterstützenswert. Damit würden jedenfalls diejenigen in die Finanzierung der Kosten eingebunden, die von den Maßnahmen zur Bankenrettung besonders profitiert haben: jene, die Vermögen besitzen. Die Forderung nach einer Vermögensabgabe kommt nicht zuletzt angesichts des Hypo-Alpe-Adria Debakels gerade zum richtigen Zeitpunkt,“ unterstützt Markus Koza, Ökonom und Bundessekretär der AUGE/UG – Alternative und Grüne GewerkschafterInnen/Unabhängige GewerkschafterInnen, die Forderung nach einer Vermögensabgabe.

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