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AUGE/UG, Paiha zu AK-Wahlen in Kärnten: „Wir gratulieren Kärntner FreundInnen zum dritten Platz!“

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In Klagenfurt zweitstärkste Kraft


In Klagenfurt wurde die Kärntner AUGE/UG-Liste hinter der FSG sogar zweite und liegt damit noch vor den Freiheitlichen. „Erfreulich, dass freiheitliche Bäume nicht in den Himmel wachsen, das freiheitliche Lager in Kärnten insgesamt musste sogar deutliche Verluste hinnehmen,“ verweist Paiha auf knapp 10 Prozent Stimmverlust der freiheitlichen Listen.

 

Die 76 Prozent Stimmen für die FSG sind für die AUGE/UG dem masslosen Präsidentenwahlkampf geschuldet: „Die wahren Präsidentenfestspiele bei allen bisherig stattfindenden Länder-AK-Wahlkämpfen machen eine Ausdehnung des Medientransparenzgesetzes dringend notwendig. Es geht nicht an, dass sich die Präsidenten – egal ob rot oder schwarz – ihre Wahlkämpfe auch über AK-Publikationen finanzieren lassen. Es braucht auch in der AK ebenso ein ‚Kopfverbot‘ bei Werbung mit öffentlichen Mitteln, wie es auch für den Bundeskanzler gilt.“

 

Rückenwind für Wien Wahlkampf


Für die laufende AK-Wahl in Wien erhofft sich Paiha jedenfalls eine Fortsetzung des positiven Trends für die AUGE/UG. „Wir haben als einzige Fraktion in allen Bundesländern Stimmen und Mandate dazugewonnen. Das Kärntner Ergebnis motiviert gleich noch einmal für den laufenden Wiener Wahlkampf. Wir rufen daher alle ArbeitnehmerInnen auf, die sozial-ökologische Veränderung und demokratische Kontrolle in der AK stärken wollen, auch in Wien AUGE/UG zu wählen. Nicht zuletzt, weil absolute Mehrheiten auch in den Arbeiterkammern übermütig machen“, schließt Paiha.

AUGE/UG, Paiha: „AMS-Schikanekurse endlich beendet!“

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Für eine deutliche Erhöhung des Arbeitslosengelds

 

Die Arbeitslosenversicherung funktioniere immer noch wie ein obrigkeitsstaatliches Amt der Monarchie: Das Amt befiehlt, die Normunterworfenen haben stillschweigend zu folgen, so Paiha weiter. Es gibt keinen ordentlichen Rechtsschutz für die Betroffenen, an den wesentlichen Entscheidungen über ihr Leben können die Betroffenen nicht mitwirken. „Wir brauchen eine Modernisierung des gesamten Arbeitslosenversicherungsrechtes“, fordert Paiha, „inklusive einer unabhängigen und weisungsfreien Arbeitslosenanwaltschaft, damit der Rechtsstaat endlich ins AMS einzieht.“ Ausbildungen dürfen nur nach einem ordentlichen Ermittlungsverfahren und per Bescheid zugewiesen werden. „Außerdem müssen die Betroffenen einen Rechtsanspruch auf Bildung und Qualifikation erhalten und das Arbeitslosengeld muss auf 80 Prozent des Letzteinkommens angehoben werden um wirklich gegen Armut zu schützen. Bezugssperren als disziplinarische Maßnahmen sind entsprechend strikt abzulehnen,“ so Paiha weiter.

 

Arbeitslosigkeit ist kein Einzelschicksal


Arbeitslosigkeit ist  nicht zuletzt aufgrund jahrzehntelanger Aushöhlung des Arbeitsrechtes von der Ausnahme zur Regel geworden: „Rein statistisch betrachtet ist jede und jeder österreichische ArbeitnehmerIn in dreieinhalb Jahren für über drei Monate arbeitslos. Wir dürfen daher nicht mehr so tun, als ob Arbeitslosigkeit ein Problem einer Minderheit in Ausnahmesituationen sei. Jede und jeder wird irgendwann arbeitslos, und deshalb muss das AMS die Menschen effektiv vor Armut und Ausgrenzung schützen. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, auch wenn nun erste Schritte gesetzt worden sind“, schließt Paiha.

AUGE/UG Paiha: „Frauen fairdienen mehr!“

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Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsberufe finanziell aufwerten


Der Einkommensunterschied verlaufe nicht nur zwischen Männern und Frauen, sondern auch zwischen männer- und frauendominierten Branchen: „In der männerdominierten Energieversorgung liegen die mittleren Einkommen bei mehr als dem Doppelten der mittleren Einkommen aller ArbeitnehmerInnen zusammen, im frauendominierten Sozial- und Gesundheitsbereich hingegen 22 Prozent unter Schnitt“, kritisiert Paiha. „Diese Einkommensdiskriminierung ist dabei nicht nur dem zusätzlich hohen Teilzeitanteil geschuldet. Selbst bei Vollzeit liegen die Einkommen im Sozial- und Gesundheitsbereich noch unter dem Schnitt, trotz des hohen gesellschaftlichen Nutzens, den dieser Sektor produziert.“

 

Paiha fordert daher die deutliche finanzielle Aufwertung von Sozial-, Gesundheits- und Bildungsberufen: „Die öffentliche Hand muss endlich die entsprechenden Mittel bereit stellen, um die Einkommens- und Arbeitsbedingungen in diesem Sektor deutlich zu verbessern. Das beinhaltet eine höhere Entlohnung wie die Reduktion von Teilzeit auf tatsächliche Freiwilligkeit. Mit einer entsprechenden Besteuerung von Vermögen und großen Erbschaften wäre die Finanzierung derartiger Maßnahmen, die insbesondere Frauen zugute kommen würde, jedenfalls sichergestellt“.

 

Gesetzlicher Mindestlohn und Einkommensschutz bei Teilzeit

 

Als weitere Maßnahmen fordert die AUGE/UG-Spitzenkandidatin einen gesetzlichen Mindestlohn als absolute Lohnuntergrenze: „Über ein Viertel der Frauen arbeiten im Niedriglohnsektor zu Einkommen von durchschnittlich 7,59 Euro je Stunde und damit deutlich unter der Niedriglohnschwelle. Wir fordern daher einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,70 Euro/Stunde, der jährlich entlang der Kollektivvertragsergebnisse zu erhöhen ist. Dieser Mindestlohn muss für alle Branchen gelten, weil Mieten auch von allen zu zahlen sind – egal, in welcher Branche sie arbeiten.“

 

Zusätzlich will Paiha einen gesetzlichen Einkommensschutz für Teilzeitbeschäftigte: „Es braucht auch bei Teilzeit eine Einkommensschranke um diese nach unten abzusichern: Kein Einkommen aus Teilzeit darf unter Euro 680/Monat fallen. Das entspricht bei einem Mindestlohn von 8,70/Stunde einer Mindestarbeitszeit von 18 Wochenstunden bzw. bei weniger Wochenstunden einem höheren Stundenlohn“.

 

Paiha abschließend: „Um ein Mehr an Einkommensgerechtigkeit zwischen Männern und Frauen zu erreichen, braucht es allerdings eine grundlegende Neuverteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit. Ohne eine allgemeine, umfassende Arbeitszeitverkürzung in Richtung 6-Stunden-Arbeitstag und 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich für untere und mittlere Einkommensgruppen wird es nicht gehen. Die Arbeitszeitperspektive muss daher bei jeder Gleichstellungsmaßnahme mitbedacht werden und ist entscheidend für den Erfolg.“

AUGE/UG Paiha: „Arbeitslosigkeit auch Folge einer vollkommen verfehlten Sparpolitik!“

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AUGE/UG für sozial-ökologische Investitionen

 

Paiha fordert einen grundsätzlichen Kurswechsel: „Schluss mit dem Sparkurs, her mit nachhaltig wirkenden Investitionen in Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung, Wohnbau und Klimaschutzmaßnahmen. Ohne  öffentliche Investitionen wird ein Ausweg aus der Beschäftigungskrise kaum zu finden sein“. Hinsichtlich der Finanzierung derartiger Konjunkturpakete verweist Paiha auf fragwürdige Subventionen sowie auf die niedrige Vermögensbesteuerung in Österreich: „Allein aus der Streichung umweltschädlicher Subventionen sowie der steuerlichen Förderung privater Pensionsvorsorge würde sich bereits ein Milliardenbetrag ergeben, der in Beschäftigung zur Schaffung sozialen Wohlstands investiert werden könnten. Mit zusätzlichen Vermögenssteuern würden zusätzliche Mittel für die steuerliche Entlastung unterer Einkommensgruppen sowie  gesellschaftlich wie ökologische sinnvolle Investitionen frei.“

 

Arbeitslose sozial besser absichern

 

Zusätzlich fordern die Alternativen, Grünen und Unabhängigen GewerkschafterInnen Maßnahmen zur besseren finanziellen Absicherung von Arbeitslosen: „Die Nettoersatzrate ist in Österreich mit 55 Prozent europaweit besonders niedrig. Es braucht ein Arbeitslosengeld, das gegen Armut absichert, sowie endlich eine Entkoppelung des Bezugs von Notstandshilfe vom Partnereinkommen – eine Maßnahme, die vor allem arbeitssuchenden Frauen zugute kommen würde“. Eine einzurichtende Arbeitslosenanwaltschaft soll als unabhängige Interessenvertretung von Arbeitssuchenden diesen zu ihrem Recht verhelfen. Kritik kommt von Paiha auch an der geübten Kurspraxis des AMS. „Schulungsmaßnahmen machen dann am meisten  Sinn, wenn sie freiwillig erfolgen und tatsächlich auch den Bedürfnislagen und Interessen der Arbeitssuchenden entsprechen.  Und es braucht auch wieder mehr Mut zu experimenteller Arbeitsmarktpolitik – eine neue ‚Aktion 8000‘ für geförderte Beschäftigung im NGO-, Umwelt- und Kulturbereich“, schließt Paiha.

AK-Wahlen Wien: ACHTUNG, AUGEn auf! Verwechslungsgefahr!

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Sie sind SympathisantIn der GRÜNEN? Sie wollen auch zur AK-Wahl „grün“ wählen? Dann sind sie bei der Liste 4 – AUGE/UG vollkommen richtig. Die GRÜNEN rufen zur AK-Wahl für die AUGE/UG auf. Weil auf den Listen der AUGE/UG auch Grüne kandidieren. Und weil die AUGE/UG die einzige bundesweit aktive, sozial-ökologische Kraft in der AK ist. Warum wir das hier betonen? Weil in Wien eine Liste unter grüner Fahne segelt, die mit den bekannten GRÜNEN nichts zu tun hat. Tatsächlich handelt es sich weitgehend um eine Familie ohne tieferen arbeitnehmerInnenpolitischen Hintergrund, die sich regelmäßig über „grüne“ Verwechslungsstimmen freuen darf. Darum: Damit Ihre Stimme auch dort ankommt, wo Sie sie haben wollten – Liste 4, AUGE/UG.


Mehr Infos über die „Grünen“ Arbeitnehmer auf unserem Belvederegasse-BLOG.

Zum Grünen Wahlaufruf: Grün wählen = AUGE wählen!