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Paiha, AUGE/UG: Mit Stronach zurück zu Ausbeutung und Sklaverei?

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Begrenzte Arbeitszeiten, medizinische und Altersversorgung, Urlaubs- und Arbeitslosengeld, etc., seien nicht nur historische Errungenschaften der ArbeiterInnenbewegung, sondern müssten täglich auf’s Neue verteidigt werden. Ebenso, wie die gerechte Verteilung des durch Arbeit erwirtschafteten Wohlstandes erreicht werden müsse. „Dass die Angriffe seitens des Team Stronach auf die Gewerkschaften gerade zu einem Zeitpunkt kommen, wo Verteilungsgerechtigkeit öffentlich debattiert wird, ist wohl kein Zufall: Dass das einem Millionär nicht schmeckt, ist naheliegend. Umso offensichtlicher wird, wie notwendig unbeugsame ArbeiterInnenvertretungen sind, um feudalistische Herrschaftsphantasien zu beschränken!“

Dass es bei der „Unbeugsamkeit“ von Gewerkschaften durchaus noch Verbesserungspotentiale gebe, will Paiha gar nicht abstreiten: „Um mehr Gerechtigkeit zu erreichen, würden wir uns oft kompromisslosere Gewerkschaften wünschen. Aber das ist wohl nur ein Argument mehr für die Wichtigkeit von Gewerkschaften – auch und gerade heutzutage!“

Jetzt unterstützen: Aufruf „Europa geht anders“

 

Troika für Alle. Alle Mitgliedsstaaten sollen verpflichtet werden, „Strukturreformen“ umzusetzen. Die desaströse Kürzungspolitik, wie sie in Griechenland, Spanien oder Portugal verordnet wurde, zeigt, was unter „Strukturreformen“ zu verstehen ist: Einschränkung sozialer Leistungen wie Pensionskürzungen, Zerschlagung der Branchenkollektivverträge und Privatisierung von Wasser, Bildung, Energieversorgung.

 

Europa geht anders. Wir lehnen diesen Plan der EU-Kommission entschieden ab. Wir fordern alle Menschen, die ein anderes Europa wollen, auf, Druck auf ihre Regierungen und Parlamente auszuüben, damit möglichst viele Regierungschefs beim kommenden Europäischen Rat dem Wettbewerbspakt eine Absage erteilen. Es braucht eine Kehrtwende hin zu einem demokratischen, sozialen und ökologischen Europa der Vielen!“

 

Die UG wie die AUGE/UG unterstützen prominent diese Initiative.

 

Wir rufen alle auf, für ein anderes Europa zu unterschreiben und für einen grundlegenden Kurswechsel in der EU zu mobilisieren. Noch ist es nicht zu spät, diesen neoliberalen Wahnsinn zu stoppen!


Link: Europa geht anders

AUGE/UG zum 30. April, ‚Tag der Arbeitslosen‘: „Es braucht einen grundlegenden Kurswechsel in Europa!“

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„Wir müssen weg von der ruinösen Sparpolitik hin zu sozialen Wohlstand und nachhaltige Beschäftigung schaffenden Investitionen in soziale Dienste, Bildung, erneuerbare Energien und den ökologischen Umbau unseres Industriesystems – finanziert aus europaweiten Vermögensabgaben und -steuern,“ fordert  Paiha.

 

Rekordwerte bei Arbeitslosigkeit auch in Österreich

 

Dramatisch sei die Situation allerdings nicht nur in Europa, sondern auch in Österreich: „Dass Österreich bei den Arbeitslosenzahlen in Europa im Vergleich noch relativ gut da steht, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Arbeitslosenzahlen auch in bei uns neue, traurige Rekordwerte erreichen,“ so Paiha weiter. Rund 366.000 Menschen in Österreich waren so Ende März 2013 arbeitslos gemeldet oder in Schulungen. Beschäftigungszuwächse seien gleichzeitig beinahe ausschließlich auf Teilzeit zurückzuführen. „Handlungsbedarf besteht nicht nur in der EU, sondern auch ich Österreich. Auch in Österreich gilt es, endlich den Weg des ‚Sparens in die Krise‘ zu verlassen und sich aus Krise und Arbeitslosigkeit hinaus zu investieren,“ verlangt Alternativgewerkschafterin Paiha einen Kurswechsel auch in Österreich.

 

Arbeitszeitverkürzung statt ‚Pakt für Wettbewerbsfähigkeit‘!


Eine klare Absage erteilt die AUGE/UG Plänen der EU-Kommission, im Rahmen eines ‚Paktes für Wettbewerbsfähigkeit‘ EU-Mitgliedsstaaten zu Strukturreformen zu verpflichten: „Derartige Reformen zielen immer auf einen Abbau von Einkommen, Pensionen und sozialen Rechten ab. Wir brauchen aber weder eine ‚immerwährende Sparpolitik‘ a la Fiskalpakt, noch einen ‚immerwährenden‘ Druck auf Löhne, soziale Sicherungssysteme, Arbeitsrecht und Pensionen. Wir brauchen vielmehr im Gegenteil dazu in jenen Ländern, die beständig Leistungsbilanzüberschüsse produzieren, deutliche Lohnzuwächse. Wege dorthin wären neben wirkungsvollen Mindestlöhnen und einer offensiven, gewerkschaftlichen Lohnpolitik vor allem auch eine umfassende Arbeitszeitverkürzung mit einem entsprechendem Lohn- und Beschäftigungsausgleich. Das wäre nicht nur ein wesentlicher Beitrag zum Abbau wirtschaftlicher Ungleichgewichte, sondern auch zu einer gerechteren Verteilung bezahlter und unbezahlter Arbeit,“ schließt Paiha.

AUGE/UG am 1. Mai: Kundgeben und Feiern

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Der Chor singt vor allem jene Lieder, die aus der Zeit von Titos Jugoslawien stammen, Lieder der Arbeiter- und Partisanenbewegung. Mittlerweile hat er sein Repertoire auf Arbeiter- und Widerstandslieder aus ganz Europa erweitert.


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Der Chor Hor 29 Novembar existiert seit 2008 als offene Gruppe wo jede(r) mitmachen kann. Besonderes Gesangstalent ist keine Voraussetzung. Sie singen in mehreren Sprachen und erweitern ihr Repertoire ständig. Wichtig ist ihnen die Lust am gemeinsamen Singen von Arbeiter- und Partisanenliedern sowie am Mitwirken bei verschiedenen Projekten und Initiativen. Sie singen überall, auf der Straße, in der U-Bahn, in Kneipen, Galerien, Rathäusern, Klubs oder im Theater, und haben sich hörbar mit mehr als 40 Live-Auftritten gemacht.

Der 29. November 1943 war der Gründungstag der Bundesrepublik Jugoslawien.


Mehr Infos zu Fest und Konzert auf der Seite der Brigittenauer Grünen.


„Die Falle schnappt zu: Arbeitslosenpolitik in Österreich und Europa

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Erste Wiener Arbeitslosenkonferenz

 

Diese Konferenz bietet den Rahmen, 5 Jahre nach Inkrafttreten der AlVG-Novelle 2007,  Bilanz über die Folgen des neoliberalen Umbaus der Arbeitsmarktpolitik in Österreich und Europa zu ziehen und Gegenstrategien zu entwickeln. Die Teilnahme von nahmhaften ReferentInnen und einigen damit befassten Organisationen bietet die Möglichkeit zur Vernetzung.

 

Zeit: Donnerstag, 25. April 2013, 10:00 – 20:30

Ort: Großer Saal des Bildungszentrum der Arbeiterkammer Wien, Theresianumgasse 16 – 18, A-1040 Wien

 

Organisation: Aktive Arbeitslose, Information und Anmeldung zur Konferenz hier