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Weltflüchtlingstag: Kein Mensch ist illegal

Mauern abbauen, anstatt sie zu errichten

Der von europäischer politischer Seite so hervorgehobene entscheidende Schritt in Richtung „Modernisierung“ des europäischen Regelwerks für Asyl und Migration zeigt einmal mehr den absolut falschen Zugang europäischer Innenminister:innen.

„Das Einsperren geflüchteter Menschen an den EU-Außengrenzen ist dabei nur einer der grauslichen Aspekte der Abschottung“, sagt Vera Koller, Sprecherin der AUGE/UG Wien, „die nachgewiesenermaßen ständig erfolgenden illegalen Pushbacks und deren Tolerieren ein weiterer.“ Flüchtende Menschen egal aus welchen Fluchtgründen benötigen Sicherheit und Unterstützung und kein Weg- und Einsperren. Sie benötigen die Möglichkeit, sich dort niederzulassen, wo sie gute Voraussetzungen, vielleicht auch schon Verwandte vorfinden und nicht die Klassifizierung als Kriminelle“, so Koller weiter.

Das nicht einmal für Kinder mit Familien eine Ausnahme getroffen werden konnte, führt uns beispiellos die Wortführerschaft der Festungserbauer vor Augen. Abseits von unserer Verantwortung als Fluchtursachenverursacher ist es überheblich und ignorant zu meinen, wir könnten uns abschotten. Mit dem Verschärfen der Klimakrise werden Fluchtbewegungen zunehmen, davor können wir uns nicht abschotten. Solidarisches, globales Denken und Handeln wird notwendig sein, um auch im eigenen Interesse die Transformation zu schaffen. „Nur gesamtgesellschaftlich ist es möglich, Veränderungen zu einem besseren Leben für uns alle herbeizuführen. Hinter Mauern verschanzen, wird die Sache für alle verschlimmern. Auch für uns“ zeigt sich Vera Koller abschließend überzeugt.

Hier geht es zu unserer Presseaussendung.

Erster Mai: Wir marschieren solidarisch, aber nicht im Gleichschritt

Der Erste Mai wird in Österreich, aber auch in anderen Ländern von einer besonderen Politikverdrossenheit begleitet. Die letzten Wahlen haben einmal mehr gezeigt, dass mit simplen populistischen Phrasendreschen Politik gemacht werden kann. Dies ist das Ergebnis von jahrzehntelanger falsch verstandener Stellvertreter:innen Politik. „Den Menschen wurde politisches Interesse geradezu aberzogen“, ist Vera Koller, Sprecherin der AUGE/UG Wien überzeugt. Nicht selbständig denken, sondern es getrost den anderen überlassen, war die vielleicht auch gut gemeinte Devise. Dieser Trugschluss rächt sich jetzt. Während gewählte Vertreter:innen keine Antworten auf die Probleme der Menschen finden, nutzen Großkonzerne und Großbanken ihre Verbindungen und ihr Know-How um auf Kosten der Gesellschaft Unsummen an Profit zu scheffeln.

Kritische Geister, genaue Beobachter:innen werden aus Parteien aussortiert. Kämpfer:innen für Meinungen, überzeugte Mitstreiter:innen als Radikale verunglimpft. Rechtsextreme, Rechtsautoritäre und alle möglichen Verschwörungsgemeinschaften schmücken sich mit Schlagwörtern wie frei, freiheitlich oder auch kämpfend, dabei bedeuten diese Worte das genaue Gegenteil von dem, für das diese Gruppierungen stehen.

„Die falsche Conclusio lautet, die Linke muss einig sein, darf nicht debattieren. Dabei ist die lebendige Diskussion genau das, was ein solidarisches Miteinander ausmacht, was eine demokratische Gesellschaft braucht. Es auszuhalten nicht immer einer Meinung zu sein, sich auszutauschen, unter Einfluss aller Expertisen. Sich einzubringen im Rahmen der Möglichkeiten, anstatt uns allen bekanntes Raunzen auf der Sofabank. „Die Beteiligung beginnt im Betrieb und endet an der Wahlurne, so soll Demokratie sein“, so Vera Koller

Gemeinsam, solidarisch zu denken, zu leben und zu kämpfen, war schon immer die zu tiefste Überzeugung der Arbeiter:innenschaft! Nutzen wir den Erste Mai für ein kräftiges Zeichen!

Karin Stanger zur Bundessprecherin der AUGE/UG gewählt

Auf der Bundeskonferenz der AUGE/UG wurde Karin Stanger neuerlich zur Bundessprecherin gewählt. Ebenso wurde Martin Gstöttner als Stellvertretung der Bundessprecherin bestätigt.

Bundesvorstand:
Karin Stanger, Bundessprecherin
Martin Gstöttner, Bundessprecherin-Stellvertreter
Klaus Brandhuber, Finanzreferent
Ingrid Dergaschnig, Finanzreferent-Stellvertreterin
Daniela Weissbacher, Mitglied des Bundesvorstandes
Sadettin Demir, Mitglied des Bundesvorstandes

Kontrolle:
Ingrid Risha
Ursula Niediek
Piet Grusch

Delegierungen in den UG-Vorstand:
Vera Koller
Renate Vodnek

Delegierungen in den Koordinierungsausschuss (KOA):
Karin Stanger

UG-Rechnungsprüfer*innen:
Günter Gimpl
Armin Kraml

Kandidat für das UG-Schiedsgericht:
Stefan Taibl

Wir gratulieren allen Gewählten.

UG Bundeskonferenz 25.04.2023

Die nächste UG-Konferenz mit Generalversammlung findet am Dienstag, 25. April 2023 und anschließendem Wahlzeitraum für die UG-Gremien in digitaler Form statt.

Anmeldungen für die UG-Konferenz und für Kandidaturen bitte AB SOFORT bis 06. März an auge@ug-oegb.at.

UG Konferenz:
 
Dienstag, 25.04.2023, 16 bis 20 Uhr
 
1) Begrüßung, Organisatorisches
 
2) Generalversammlung der UG:
 
Berichte aus den ÖGB- und UG-Gremien
Berichte aus den ständigen UG-Arbeitsgruppen
Berichte der Delegierten zu den ÖGB-Gremien
Finanzbericht
Bericht der Rechnungsprüfer:innen + Antrag auf Entlastung des UG-Vorstandes
 
3) Antragsbehandlung – Debatte und Abstimmung falls vorhanden
 
Antragsschluss: 11. April 2023 an ug@ug-oegb.at
 
4) Wahl der UG-Gremien:
 
Erläuterungen zu den Onlinewahlen
 
Vorstellung der Kandidat:innen:
Vorstand, Rechnungsprüfer:innen, Schiedsgericht, Gleichstellungsbeauftragte
Bekanntgabe der Mitglieder des Koordinationsausschusses (KOA)
Vorstellung der Kandidat:in zur Gleichstellungsbeauftragten (wird vom KOA gewählt)
 
5) Beschluss über die Entsendung von UG-Vertreter:innen in ÖGB-Bundesgremien:
 
ÖGB Vorstand
ÖGB Bundesvorstand
ÖGB Bundesfrauenausschuss
Bundeskontrollkommission
ÖGB Steuerkommission
ÖGB Pensionist:innenausschuss
Internationale Projektgruppe
ARGE Ärzt:innen
 
6) Termine
 
7) Allfälliges