Alle Beiträge von AUGE UG

Austausch mit Bundesminister Mückstein

Am Mittwoch trafen wir Dr. Wolfgang Mückstein, Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, zum Gespräch im Ministerium. Beim Austausch mit ihm und seinen Fachreferentinnen ging es um die Pflegereform, den Impffortschritt und einiges mehr.  Wichtig für uns war, die Expertise und Erfahrungen der Betriebsrät*innen und Personalvertreter*innen aus der Praxis zu betonen. Wir freuen uns auf weitere Zusammenarbeit.

Fraktionen sind zentraler Bestandteil der Arbeiterkammern und müssen sich ihre politische Arbeit leisten können

Stefan Taibl AUGE/UG NÖ Landessprecher und AK-Fraktionsvorsitzender

“Die demokratisch gewählten Fraktionen in den Arbeiterkammern bekommen Förderungen, um ihre politische Arbeit leisten und auch finanzieren zu können”, reagiert AUGE/UG Bundessprecherin und AK-Fraktionsvorsitzende Karin Stanger auf den Vorstoß der NEOS zur Reduktion der Beiträge. “Die Arbeiterkammern leisten gute und wertvolle Arbeit. Aber wir wissen, die selbsternannten “Kammerjäger” der NEOS hatten noch nie viel für gute Interessensvertretung über.”

Es gibt Kontrolle

“Die Fraktionen sind demokratisch gewählt und müssen ihre Arbeit vor den Mitgliedern rechtfertigen. Nur dadurch ist es möglich, diese Gruppierungen vor politischer Einflussnahme und Vorgaben von außen zu schützen. Die Kontrolle ist ein wesentlicher Bestandteil einer demokratischen Institution”, so Stefan Taibl AUGE/UG NÖ Landessprecher und AK-Fraktionsvorsitzender.

Es gibt auch Reformbedarf

“Arbeiterkammerfraktionen und Parteien sollten besser auseinandergehalten werden. Die Ressourcen müssen direkt in die Interessensvertretung fließen. Aber ja, es gibt Reformbedarf”, so Stefan Taibl.“ Ein Beenden oder Kürzen der Fraktionsförderung macht die Arbeiterkammer aber politisch unbrauchbar und ist der falsche Weg.

Menschenrechte sind nicht verhandelbar!

Unabhängige GewerkschafterInnen und AUGE/UG fordern sofortiges Handeln der Politik! Solidarität mit den Menschen in Afghanistan!

„Worauf wird gewartet? Wir lassen derzeit Menschen bewusst im Stich, die sich unter permanentem Risiko für Leib, Leben und Gesundheit für die Menschenrechte in den letzten Jahren in Afghanistan eingesetzt haben. Da ist es wohl nicht zu viel verlangt, alles nur erdenklich mögliche zu tun, um hier viele Leben und damit auch universelle Werte zu retten, auf die wir uns so gern berufen“, sagt Marion Polaschek, Vorsitzende der Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB. Auch Interessensvertretungen, wie etwa Gewerkschaften und Arbeiterkammer dürfen nicht schweigen! Es geht um nichts weniger als um internationale Solidarität und die praktische Anwendung von Menschenrechten. Rechte von deren Einhaltung gerade wir, gewerkschaftlich engagierte Menschen profitieren, weil sie das Fundament sind, auf dem wir unsere Arbeit verrichten.

Vulnerable Gruppen jetzt evakuieren!

Aufgrund der Machtübernahme des islamistischen Regimes der Taliban in Afghanistan droht vor allem den Frauen und Mädchen patriarchale Unterdrückung und Gewalt. „Es ist das Gebot der Stunde vulnerablen Gruppen, wie Frauen, Mädchen, Frauen- und Menschenrechtsaktivist*innen sofort Schutz zu gewähren! Auch Familienzuzug sollte schleunigst ermöglicht werden. Das ist nicht nur unsere moralische Verantwortung, sondern auch unsere völkerrechtliche Verpflichtung“, so Karin Stanger, Bundessprecherin der AUGE/UG – Alternative Grüne und Unabhängigen Gewerkschafter*innen.

Menschenfeindliche Blockade beenden!

„Auf Kosten der Menschen in Afghanistan populistische Politik mit Blick auf die nächste Wahl zu betreiben, ist mehr als zynisch. Dabei überbieten sich die Aussagen türkiser Regierungsvertreter*innen täglich an Grausamkeit“, so Vera Koller, Landessprecherin der AUGE/UG Wien. Während in Afghanistan Chaos herrscht und Menschen versuchen zu flüchten, werden sie in Österreich, trotz Unmöglichkeit der Abschiebung, weiterhin in Schubhaft genommen. Dies ist nicht nur absolut unmenschlich, sondern zeigt die Ignoranz der Instanzen des Rechts. Den Gipfel erreicht Außenminister Schallenberg, wenn er nach dem Festhalten an Abschiebungen darauf verweist, dass für Afghanistan seit Jahren die höchste Reisewarnstufe gilt.

„Menschrechte gelten gesamt, unteilbar und überall, also ist es unsere Verpflichtung auch dafür zu sorgen, dass sie gewahrt bleiben, das Recht auf Asyl aus Artikel 14, ist nicht verhandelbar!“

Daher unterstützen wir die breite Allianz aus NGOs und ihr Vier-Punkte-Maßnahmenprogramm, das von zahlreichen zivilgesellschaftlichen Organisationen wie Amnesty International, Arbeiter Samariter Bund, asylkoordination österreich, Caritas, Diakonie, SOS-Mitmensch, Volkshilfe und vielen mehr präsentiert wurde.
https://bit.ly/3DuVPV0

Video Teil 5: Schau auf dich, schau auf mich, schau auf Dunja! Eine Awareness-Kampagne der AUGE/UG

Kennst du schon Dunja?

Menschen in systemrelevanten Berufen sind während der Corona-Krise in aller Munde. Jedoch kämpfe sie häufig mit schlechten Arbeitsbedingungen und niedrigen Löhnen. Daran haben auch Beifall und lobende Politikerreden nichts geändert.

Ist das fair? Wir sagen: Nein!

Wir fordern mehr Wertschätzung in Form von:
– besseren Arbeitsbedingungen
– höheren Löhnen
– besseren Corona-Schutzmaßnahmen

Dunja arbeitet als Reinigungskraft in einem Krankenhaus. Angestellt ist sie aber bei einer Leiharbeitsfirma. Ihre Arbeitsbedingungen sind äußerst prekär und geprägt von niedrigen Löhnen, Angst vor Jobverlust und schlechter betrieblicher Vertretung. Sie fühlt sich nicht als Teil des Krankenhauspersonals.
 
Wir unterstützen daher die Forderungen der Leiharbeiter*innen:
  • Höhere Löhne!
  • Reinigungskräfte in den Betrieb eingliedern!
  • Keine Finanzierung von Leiharbeit durch die öffentliche Hand!
Viel Freude mit dem Video.
Teilt es und verbreitet es weiter.
Macht aufmerksam auf Menschen wie Dunja.

Neuer (Erweiterter) Bundesvorstand zusammengetroffen

Am 11. Juni 2021 fand der Erweiterte Bundesvorstand (EBV) der AUGE/UG in Salzburg statt. Dabei traf auch unser sechsköpfiger neu gewählter Bundesvorstand zum ersten Mal nach der Bundeskonferenz zusammen.
Der EBV ist ein von Landesorganisationen und anderen Organisationsstrukturen beschicktes Gremium zur Unterstützung der Arbeit des Bundesvorstandes der AUGE/UG.

Hier findest du alle Mitglieder vom Erweiterten Bundesvorstand der AUGE/UG.

Raphael und Karin beim Vorbereiten
Tagungsfoto, EBV Juni 2021

Wir haben über unsere zukünftige Zusammenarbeit gesprochen uRaphael und Karin beim Vorbereitennd unsere Kommunikationskanäle. Zudem haben wir den Organisationsentwicklungsprozess abgeschlossen und sind näher auf das ehrenamtlichen Management, die Jugend und das Schulungskonzept eingegangen. Ein neues Leitbild wurde beschlossen.

Karin Stanger, Klaudia Paiha, Martin Gstöttner

Weiters haben wir unsere Klaudia Paiha verabschiedet die fast 30 Jahre für die AUGE/UG in diversen Funktionen und auch als Bundessprecherin tätig war.
Liebe Klaudia: Danke für alles!