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Initiative (Salzburg): „Masken selber machen“ – wir nähen uns unsere Schutzmasken selbst

Grüß dich!

Neben dem vielfachen Leid und Einschränkungen, die das Virus uns beschert,
gibt es auch dankenswerter Weise vielfache Initiativen, die sowohl von Einzelpersonen, Vereinen, Gemeinden ….. ins Leben gerufen wurden, die alle eines gemeinsam haben – Hilfe zur Verfügung zu stellen, wo immer sie gebraucht wird.

Das sehen wir als eine sehr schöne und konkrete Welle der Hilfsbereitschaft – wir denken, dass dies auch ein gutes Zeichen für unsere Zukunft ist.

Eine solche Initiative wurde von ein paar Frauen in Salzburg unter dem Titel „Masken selber machen“ ins Leben gerufen – wir nähen uns unsere Schutzmasken selbst.
Sie haben angefangen, Schutzmasken selbst zu nähen und haben dafür Nähzubehör und Stoffe gekauft oder aus ihren Kästen übrig gebliebene Stoffe zusammengesucht. (zu den Initiatorinnen s.u.)

Diese Frauen haben das alles bisher selbst finanziert und organisiert und stoßen schön langsam an verschiedene organisatorische und finanzielle Grenzen.

Wir als AUGE/UG und die Grünen-plus haben uns spontan dazu bereit erklärt, sie dabei zu unterstützen.

Was wird benötigt & womit kann jede*r ihren*seinen Beitrag leisten?

  • 100% Baumwollstoff: dieser lässt sich gut nähen, kann mit 90° gewaschen und damit desinfiziert werden.
    Wichtig ist, dass dieser bereits vorgewaschen ist, falls ihr ein Stück Stoff spenden wollt/könnt.
  • Die nächste Hilfestufe wäre, wenn der Stoff bereits zugeschnitten wäre – es gibt div. Größen und die Bänder zum Festbinden
    A) 40 cm x 24 cm 
    B) 4/5 cm x 90 cm (Bänder) 
     Falls noch andere Maße brauchen, werden wir das bekannt geben.
  • Nähzubehör:
    Nähseide
    Nähnadeln
  • Schneider*innen und Hobbynäher*innen dringend gesucht:
    Es werden noch Menschen gesucht, die mithelfen die Schutzmasken zu nähen.
    Dafür gibt es eine Nähanleitung, die du unter dem folgenden Link herunterladen kannst sowie ebenfalls ein Link, wo du dir das anschauen kannst:
    https://www.facebook.com/groups/487009445518271/https://www.facebook.com/groups/487009445518271/post_tags/?post_tag_id=487831688769380
  • Menschen, die bereit wären die Stoffe zuzuschneiden.
  • Menschen, die die fertigen Masken waschen und bügeln.
  • Menschen, die die Stoffe, Masken, Zubehör transportieren können (Lastenrad, zu Fuß, Auto…)
  • Geldmittel:
    Hier ist mit jedem Betrag geholfen, egal ob 2 €, 20 € oder 99€ Es wird am Ende der Aktion eine transparente Abrechnung geben, wofür diese Mittel verwendet wurden.
    Bitte per Überweisung mit dem Kennwort „Schutzmasken“ auf das Konto der AUGE/UG
    „Alternative und Grüne Gewerkschaft/UG“ IBAN: AT26 1400 0570 1030 0128

(die Maske könnte  dann so aussehen, wie Robert sie am Beitragsbild trägt)

Zur Verfügung gestellt werden diese Schutzmasken vorrangig Organisationen, die diese für ihre tägliche Arbeit brauchen wie Hilfsdienste, Hauskrankenpflege, Nachbarschaftshilfen, gefährdeter Personenkreis und …. – Bedarf gibt es derzeit leider mehr als genug.

Die organisatorische Abwicklung: vorerst einmal über folgende Personen:
– Robert Müllner robert.muellner@auge-ug.at & mobil 0676 / 911 10 09
– Katharina Obenholzner katharina.obenholzner@auge.or.at

– Liselotte Kaiser liselotte.kaiser@gruene.at

Die Initiatorinnen der Gruppe sind:.
– Petra Huber. Per Mail maskenselbermachen@gmail.com

– Cornelia Payer auf Facebook NeleC., per Mail nelec.strick@gmx.at oder mobil 0650/3323321 erreichen.

 

Das wär‘s einmal fürs Erste.
Vielleicht damit es einfacher geht:
Alle Fragen, die mit dem Organisieren zusammenhängen an: Robert, Katharina und Liselotte

Alle Fragen, die mit dem Nähen zusammenhängen an: Petra und Cornelia bzw. über die Facebook-Gruppe

Du kannst die Info gerne in deinem Bekanntenkreis, die Mali-Tant und den Gustl-Onkel weiterschicken.

 

Einstweilen liebe Grüße von

AUGE/UG Sbg

c/o Müllner Robert

robert.muellner@auge-ug.at

mobil: 0676 / 911 10 09

&

Die Grünen – Generation plus Salzburg                                                    

Liselotte Kaiser                                                                                                    

mail to: liselotte.kaiser@gruene.at                                                           

mobil: ++43 (0)664-5969783                                                                         

Web: http://salzburg.gruene.at/gruene-seniorinnen                                    www.auge.or.at/Salzburg

fb: https://www.facebook.com/groups/GplusSalzburg/

 

PRESSEINFORMATION 03.03.2020: AUGE Salzburg fordert deutliches Signal der Politik zur Finanzierung der 35-Stundenwoche für Sozial-, Gesundheits- und Pflegeberufe

Salzburg, 03.03.2020

PRESSEINFORMATION

AUGE/UG Salzburg fordert deutliches Signal der Politik zur Finanzierung der 35-Stundenwoche für Sozial-, Gesundheits- und Pflegeberufe

Klaus Brandhuber: „35-Stunden-Woche ohne Verschlechterung anderer Arbeitsbedingungen muss möglich sein.“

Nachdem die siebte Runde der Kollektivvertragsverhandlungen zwischen Gewerkschaft und Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ) Montagnacht abgebrochen wurde, zeichnet sich weiterhin Uneinigkeit zwischen ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen ab. Die SWÖ-Verhandlungen sind auch ausschlaggebend für Kollektivvertragsverhandlungen der Caritas und Diakonie.

Die Forderung nach einer 35-Stunden-Woche konnte bisher nicht durchgesetzt werden. Von einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Sozial-, Gesundheits- und Pflegeberufen ist man noch weit entfernt. Ideen zur Verbesserung der Arbeitsqualität von Arbeitgeberseite gibt es scheinbar nicht – dies wird in den nächsten Jahren ganz klar zu einer Unterversorgung des Sozial- & Pflegesystems führen.

Die achte Runde der SWÖ-Kollektivvertragsverhandlungen ist für den 26. März geplant. Bis dahin ist mit Streiks zu rechnen. Die 35-Stunden-Woche wird weiterhin eingefordert werden. Das Argument der Nicht-Finanzierbarkeit ist keine Sache des Nicht-Könnens sondern Nicht-Wollens. Die Politik, die hier klar in der Handlungsverantwortung steht, lehnt sich zurück und beobachtet, es soll nur ja kostenneutral sein.

„Es benötigt endlich eine klare finanzielle Zusage seitens der politischen EntscheidungsträgerInnen, die eine 35-Stunden-Woche ohne Verschlechterungen anderer Rahmenbedingungen ermöglicht“, fordert daher Klaus Brandhuber, Landessprecher der AUGE/UG Salzburg und Verhandler im Diakonie KV, der sich an den SWÖ-Verhandlungen orientiert. Seine KollegInnen, BetriebsrätInnen, die Gewerkschaften GPA-djp und vida sowie ÖGB und AK aber auch die Zivilgesellschaft fordert er auf vehement zu bleiben, die Forderungen zu unterstützen und sich solidarisch zu zeigen.

Kontakt:

Klaus Brandhuber

e-mail:klaus.brandhuber@auge.or.at

Tel: 0660 / 653 27 66

Grüne/Koza zu 100 Jahre AK: „Happy Birthday, liebe Arbeiterkammer!“

Soziale Gerechtigkeit braucht starke Arbeiterkammern

Wien (OTS) – „100 Jahre und kein bisschen leise – und das ist gut so! Wir wünschen der Arbeiterkammer alles Gute zum hundertsten Geburtstag und weitere 100 erfolgreiche Jahre im Einsatz für soziale Gerechtigkeit, Mitbestimmung und Gleichstellung,“ gratuliert Markus Koza, Arbeits- und Sozialsprecher der Grünen der Arbeiterkammer zu ihrer Gründung vor hundert Jahren.

Die Grünen nutzen den 100. Geburtstag der AK zu einem klaren Bekenntnis zu starken Interessensvertretungen der Arbeitnehmer*innen: „Arbeiterkammern, Gewerkschaften und Betriebsräte sichern die Mitbestimmung der Arbeitnehmer*innen in Wirtschaft, Politik und Arbeitswelt. Sie sind wichtige Pfeiler einer sozialen Demokratie. Wir Grüne verwehren uns daher gegen alle Versuche die demokratischen Institutionen der Arbeitnehmer*innen zu schwächen.“

Koza erinnert in diesem Zusammenhang auf regelmäßige Initiativen von NEOS und FPÖ für eine Senkung der AK-Umlage und Abschaffung der gesetzlichen Mitgliedschaft zu den Arbeiterkammern: „Arbeitsrechte haben alleine genügt nicht. Es braucht die Institutionen die entsprechenden Mittel und Ressourcen haben, soziale Rechte wirkungsvoll durchsetzen und die Arbeitnehmer*innen effektiv zu vertreten. Wer der AK die finanziellen Mittel kürzt, der schwächt die Arbeiter*innen und Angestellten in ihren Möglichkeiten, zu ihrem Recht zu kommen!“

Der Grüne Arbeits- und Sozialsprechen abschließend: „Die Klimakrise macht den ökologischen Umbau unseres Wirtschaftssystems unumgänglich. Zusätzlich führt die fortschreitende Digitalisierung zu massiven Umwälzungen in Wirtschaft und Arbeitswelt. Den ökonomischen Wandel sozial gerecht – gerade auch im Sinne der Arbeitnehmer*innen – zu gestalten, ist eine der großen Herausforderungen der Politik. Sie ist dabei gut beraten mit Gewerkschaften, Arbeiterkammern und Betriebsräten zusammenzuarbeiten und auf ihre Expertise zu hören. Weil es keine Zukunft ohne Gerechtigkeit gibt – und das gilt #fürimmer!“

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
+43-1 40110-6697
presse@gruene.at

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„ES GEHT AUCH ANDERS! Ideen, die dem Leben dienen..“

Wir möchten folgende Einladung mit euch teilen:

„ES GEHT AUCH ANDERS! Ideen, die dem Leben dienen..“

FR, 14. – SO, 16. Februar, Schloss Goldegg

Miteinander zu neuen Ufern…. mit Heini Staudinger, Erwin Thoma, Erwin Wagenhofer uva

Zahllose Bücher, Zeitungen und Zeitschriften, Filme und TV-Sendungen liefern uns Horrorszenarien über den Zustand unserer Welt, vor allem über die Dramatik der Entwicklung unseres Planeten. Laufen wir Gefahr, in eine Art Schockzustand zu fallen, der uns handlungsunfähig macht oder kapitulieren lässt? Ohne Zweifel: Wir stehen an einem Wendepunkt!

Was aber, wenn wir uns jenen Impulsen, Ideen, Projekten, Haltungen zuwenden, die uns Verbundenheit („Nichts existiert unabhängig!“) lehren und erleben lassen? Was, wenn das Ziel des Wirtschaftens nicht mehr der Profit, sondern das Gemeinwohl wird?

Der Film „But Beautiful“ von Erwin Wagenhofer ist Ausgangspunkt des Wochenendes und wagt diesen Perspektivenwechsel: Wagenhofer widmet sich auf eindrückliche Weise den „Sonnenseiten“ und zeigt kleine und größere Erfolgsgeschichten auf der ganzen Welt, auch die des Goldegger Unternehmers Erwin Thoma, der mit seinem konsequenten Holzbau ein Modell einer Kreislaufwirtschaft verfolgt! Inspiration holen wir uns auch beim Waldviertler Schuh- und Möbelbauer Heini Staudinger, der immer wieder mit Aktionen des Widerstands positive Veränderungen bewirkt.

Neben Gesprächen mit Erwin Wagenhofer, Heini Staudinger und Erwin Thoma gibt es Workshops, Zeit für Gespräche und Austausch, gemeinsames Kochen, Kleidertausch usw. Am Samstagabend (ab 20h) werden zahlreiche interessante Projekte und Ideen für eine enkeltaugliche Zukunft aus den Bereichen Wohnen, Verkehr, Energie, Bildung usw. vorgestellt.

Detailprogramm auf: www.schlossgoldegg.at

Anmeldung: Email an office@schlossgoldegg.at // Telefon: 06415/8234; Bezahlung vor Ort
Für Rückfragen: Cyriak Schwaighofer, 0664/320 8234