Alle Beiträge von Katharina Obenholzner

AUGE/UG Salzburg Monatstreffen 2020

Die Treffen finden jeweils montags ab 17:01 Uhr im Parkhotel Brunauer (Elisabethstraße 45a, 5020 Salzburg) statt.

27.1.2020 (Einklang ins Neue Jahr im Schmaus & Browse)
02.3.2020 (für Februar)
30.3.2020  findet aufgrund der aktuellen Lage nicht statt!
27.4.2020 (fand virtuell statt)
25.5.2020 (findet geändert im Café  Mozart statt)
29.6.2020
21.9.2020
19.10.2020 (fand virtuell statt)
23.11.2020 (fand virtuell statt)
14.12.2020 (voraus. virtuell)

Falls ein Treffen in größerer Gruppe wieder erlaubt und möglich ist: zu Silvester treffen wir uns Nachmittags sonst wieder am Alten Markt!

Wir freuen uns auf Dein Kommen!

Einladung: Einklang ins Neue Jahr/ Neues Jahr Monatstreffen

Um das neue Jahr entsprechend zu begrüßen, findet unser „erstes“ Monatstreffen diesmal  im Schmaus & Browse in der Bachstraße 70 statt.

Es ist gedacht als „Neues Jahr Monatstreffen“

https://www.facebook.com/SchmausundBrowseSalzburg/

am 27.01.2020 ab 17:00.

Im Schmaus & Browse gibt es großartiges Essen & wir unterstützen einen guten Zweck. Das Schmaus & Browse ist ein Projekt der Macher*innen von PC-OK, frauenanderskompetent & dem Bauchladen!

Damit das Schmaus & Browse genügend Essen zubereiten kann, bitten wir euch unbedingt um eine Anmeldung bei:

katharina.obenholzner@auge.or.at

 

Wir freuen uns auf euch!

PRESSEINFORMATION 18.11.2019: AUGE Salzburg fordert höheres Arbeitslosengeld: „Wir liegen weit unter dem europäischen Schnitt“

Salzburg, 18.11.2019

PRESSEINFORMATION

AUGE Salzburg fordert höheres Arbeitslosengeld

Klaus Brandhuber: „Wir liegen weit unter dem europäischen Schnitt. Bildung bleibt der Schlüssel zum Arbeitsmarkt.“

Auf jede offene Stelle im Bundesland Salzburg kommen aktuell zwei Arbeitsuchende oder Menschen, die gerade AMS-Schulungen absolvieren. Besonders alarmierend ist die Situation für Personen mit geringer Ausbildung. Laut den Zahlen des AMS waren im September 2019 in Salzburg rund 10.800 Personen arbeitssuchend gemeldet. Rund 4.000 davon konnten als höchsten Bildungsabschluss nur die Pflichtschule vorweisen. Bei FacharbeiterInnen oder AbsolventInnen von berufsbildenden Mittelschulen herrschte unterdessen praktisch Vollbeschäftigung.

Die grüne Gewerkschaft AUGE Salzburg fordert deshalb mehr Mittel für die Qualifizierung von Arbeitsuchenden sowie ein Recht auf finanzierte Umschulung. Die Stellung von Arbeitssuchenden gegenüber dem AMS würde sich massiv verbessern. Außerdem sollten Arbeitssuchende eine höhere Unterstützung bekommen. In Österreich beträgt die Höhe des Arbeitslosengeldes im Schnitt nur 55 Prozent des letzten Nettolohnes. Im europäischen Schnitt liegt die sogenannte Nettoersatzrate aber bei 70 Prozent. Dafür ist die Bezugsdauer in Österreich teilweise länger als in anderen europäischen Ländern.

„Ziel muss sein, Bedingungen zu schaffen, damit Arbeitssuchende rasch wieder Anschluss an den Arbeitsmarkt finden”, sagt AUGE-Landessprecher Klaus Brandhuber. „Sollte das trotz adäquater Maßnahmen nicht möglich sein, ist eine Verlängerung der Bezugsdauer sinnvoll.” Dies sei bereits Praxis in einigen EU-Staaten und reduziere den Druck auf Arbeitssuchende erheblich.

„Derzeit müssen viele Menschen eine Arbeit annehmen, die eigentlich nicht ihren Qualifikationen entspricht“, so Brandhuber. Einen entsprechenden Antrag für ein höheres Arbeitslosengeld sowie ein Recht auf Umschulungen hat die AUGE/UG bei der letzten Vollversammlung der Salzburger Arbeiterkammer eingebracht.

Kontakt:

Klaus Brandhuber

e-mail:klaus.brandhuber@auge.or.at

Tel: 0660 / 653 27 66

PRESSEINFORMATION 12.11.2019: Zum Leben zu wenig: AUGE fordert Maßnahmen gegen Erwerbsarmut

Salzburg, 12.11.2019

PRESSEINFORMATION

Zum Leben zu wenig:

AUGE fordert Maßnahmen gegen Erwerbsarmut

Rund 30.000 Menschen in Salzburg befinden sich in atypischen Beschäftigungsverhältnissen, davon befinden sich rund 25.000 in prekären Arbeitsverhältnissen und können von ihrer Arbeit nicht leben. Unser Bundesland liegt bei den Löhnen im Österreich-Vergleich traditionell im letzten Drittel. Bei den Mieten und Lebenshaltungskosten liegt Salzburg dagegen weit vorne. Dies führt dazu, dass immer mehr Menschen als so genannte „working poor“ gelten. Die AUGE Salzburg fordert nun dringend Maßnahmen, um dieser Entwicklung entgegenzusteuern. „Wir brauchen dringend eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich“, sagt AUGE-Landessprecher Klaus Brandhuber. „Das wäre ein Schritt in Richtung mehr Chancengleichheit.“

Besonders betroffen sind vom Phänomen Armut trotz Arbeit einmal mehr die Frauen. Grund sind zum einen Niedriglohnbrachen wie Handel, Tourismus und Dienstleistungen, in denen vorwiegend Frauen beschäftigt sind. Zum anderen arbeiten Frauen – auch aufgrund von Betreuungspflichten – besonders oft in Teilzeit. Doch selbst bei gleicher Stundenzahl verdienen Frauen laut dem „Frauenmonitor der Salzburger Arbeiterkammer“ um rund ein Drittel weniger.

„Wir müssen alles daransetzen, um jetzt die richtigen Maßnahmen zu ergreifen“, sagt Klaus Brandhuber. „Erwerbsarmut setzt sich ja weiter fort. Wir produzieren Pensionisten und Pensionistinnen, die im Alter auf Transferleistungen angewiesen sind.“ Die AUGE wird deshalb bei der Vollversammlung der Salzburger Arbeiterkammer Maßnahmen zur Bekämpfung der Erwerbsarmut fordern.

 

Kontakt:

Klaus Brandhuber,

e-mail:klaus.brandhuber@auge.or.at

Tel: 0660 / 653 27 66

Buchpräsentation: Lohnpolitik in Österreich (Fritz Schiller) am 25.11.2019

Wann? 25.11.2019, 18 Uhr

Wo? Parkhotel Brunauer, Elisabethstraße 45a, 5020 Salzburg

Lohnpolitik in Österreich: Fritz Schiller untersucht in seinem Buch „Lohnpolitik in Österreich“, inwieweit die produktivitätsorientierte und solidarische Lohnpolitik noch von Relevanz ist. Diese postuliert, dass, wenn die Löhne mit der Inflation und der gesamtwirtschaftlichen Produktivität erhöht werden, Verteilungsneutralität zwischen Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen herrscht.
Die Ergebnisse seiner Untersuchungen zeigen das Gegenteil. Seit 1975 haben die Arbeitnehmer*innen in Österreich kumuliert um mehr als 15 Prozent weniger erhalten, die Lohnquote ist seit 1975 um mehr als 16 Prozentpunkte gefallen, d.h. Kapitalsvermögensbesitzer*innen haben diese Einkommen in Form einer höheren Gewinnquote erhalten.
Die solidarische Lohnpolitik, also Lohnerhöhungen im gleichen Ausmaß über alle Branchen hinweg – eine zentrale Forderung des ÖGB –, wurde ebenfalls nicht erreicht. So stiegt die Spanne zwischen den absoluten Löhnen wie z.B. zwischen Beamt*innen und Arbeiter*innen auf 280 Prozent.

Zum Autor:
Fritz Schiller ist Ökonom und Betriebsratsvorsitzender bei der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH. Der erfahrene Belegschaftsvertreter gilt über Fraktionsgrenzen hinweg als finanz- und lohnpolitischer Experte und ist Mitglied des Vorstands der Wiener Gebietskrankenkasse.

Wir freuen uns über Euer Kommen!

Um Anmeldung wird gebeten unter: katharina.obenholzner@auge.or.at