Alle Beiträge von Katharina Obenholzner

Buchtipp: Riane Eisler – Die verkannten Grundlagen der Ökonomie. Wege zu einer Caring Economy

https://orf.at/stories/3187108/ 

„Die Coronavirus-Pandemie hat die Welt auf den Kopf gestellt, nichts scheint mehr so zu sein, wie es einmal war. Viele sehen aber genau darin die Chance eines großen Neubeginns – nicht zuletzt von unserer Wirtschaft. Pionierin auf dem Gebiet ist die US-Wissenschaftlerin Riane Eisler. Im Gespräch mit ORF.at erzählt sie, wie sich unsere Wirtschaft verändern muss, welche Rolle Fürsorge dabei spielt und was Katzen mit Klimaleugnern zu tun haben.“

https://rianeeisler.com/

Ihr Buch: Die verkannten Grundlagen der Ökonomie
Wege zu einer Caring Economy

https://shop.falter.at/detail/9783963172151

Land Salzburg hat keinen Sozialplan für 30 Frauen, die vor Kündigung stehen, kritisiert AUGE-Landessprecher Klaus Brandhuber

Salzburg, 03.11.2020

 

PRESSEINFORMATION

 

Frauenhäuser: Neuer Betreiber soll Mitarbeiterinnen übernehmen


Land Salzburg hat keinen Sozialplan für 30 Frauen, die vor Kündigung stehen, kritisiert AUGE-Landessprecher Klaus Brandhuber

 

Ende November endet die Neuausschreibung der Schutzunterkünfte für Frauen in Salzburg, die von Gewalt betroffen sind. Durchgesetzt hat diese Neuausschreibung NEOS-Landesrätin Andrea Klambauer trotz vieler Bedenken und Proteste. Die bestehenden Frauenhäuer befinden sich unterdessen in Liquidation, rund 30 Mitarbeiterinnen müssen gekündigt werden. Genau diese bewährten Mitarbeiterinnen sollen von der neuen Betreibergesellschaft übernommen werden, fordert die AUGE/UG in einem Antrag zur Vollversammlung der Salzburger Arbeiterkammer am Mittwoch 4. November. Idealerweise sollte die Ausschreibung für eine neue Betreibergesellschaft der Salzburger Frauenhäuser überhaupt gestoppt werden, so AUGE-Landessprecher Klaus Brandhuber.

Der Fördervertrag des Landes für die derzeitigen Betreiber läuft mit Juni 2021 aus. 30 Mitarbeiterinnen stehen vor der Kündigung. Dem Vernehmen nach handelt es sich um viele teilzeitbeschäftigte Frauen über 50 Jahre. Für diese gibt es auch nicht wie sonst bei Liquidationen üblich einen Sozialplan. Landesrätin Klambauer erklärte im Landtag dazu, dass die betroffenen Frauen nicht direkt beim Land angestellt sind und sie deshalb mit der Sache nichts zu tun habe.

„Wir sehen überhaupt nicht ein, warum das gut funktionierende System der Salzburger Frauenhäuer zerschlagen wird“, so Brandhuber. „Aber eine Frauenlandesrätin, die 30 Frauen kündigen lässt und sich dann auch noch aus der Verantwortung stiehlt, ist völlig fehl am Platz.“

 

Kontakt:

Klaus Brandhuber
klaus.brandhuber@auge.or.at
Tel: 0660 / 653 27 66

 

 

VERANSTALTUNGSHINWEIS: Kunst & Kultur: Dietmar Salchers Werke warten auf Dich!

Wer das Original, den Künstler, Schriftsteller und Menschenfreund Dietmar Salcher – kurz Didi – gekannt hat, schätzt auch seine Werke.

In seinen eigenen Worten: „Mein tiefes Empfinden und meine Liebe zur Natur prägen auch die Motive meiner Malerei, die sich vorwiegend mit der Landschaft in allen möglichen Facetten, ob im gesamten oder im Detail, in der gerade in mir tonangebenden Stimmung widerspiegeln.“

Seine zahlreichen Bilder in unterschiedlichen Techniken, seine Fotografien und Collagen spiegeln seine Vielseitigkeit wieder und seine stetige Auseinandersetzung mit neuen Ausdrucksmöglichkeiten.

Viele seiner Werke können diesen Donnerstag und Freitag von Freunden seiner Kunst besichtigt und erworben werden.

WANN: Donnerstag den 20.8.2020 und Freitag den 21.8.2020 jeweils in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr.

WO: In der Lasserstraße 4, Eingang im Hof, 2. Stock.
(läuten bei Schruff, Antes, Thanhofer)

WER: Nachfragen dazu gerne bei Elisabeth Thanhofer 0664/180 23 33

(Quelle: Elisabeth Thanhofer, Bildquellen: Didi Salcher)

Pfleger*innen in Privatspitälern wollen gerechteren Lohn 

Aus den Salzburger Nachrichten: 

Pfleger in Privatspitälern wollen gerechteren Lohn 

Die Gewerkschaft startet eine Aktion und fordert von den Arbeitgebern, dass die Gehaltsverhandlungen rasch wieder aufgenommen werden. 

SN/THOMAS AUINGER

Besucher, Patienten und Mitarbeiter des Oberndorfer Spitals empfing am Donnerstagvormittag nicht nur die übliche Covid-Kontrolle, sondern auch die Gewerkschaft des Personals. 

Grund der Infoaktion: Die Gewerkschaft Vida fordert die Arbeitgebervertreter der Privatkrankenanstalten auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Es geht ums Geld – um die Kollektivvertragsgehälter. Die im Jänner angelaufenen KV-Verhandlungen wurden wegen Corona unterbrochen. „Dafür hatten wir Verständnis“, sagt Vida-Landessekretär Kajetan Uriach. Aber es sei inakzeptabel, dass nun erst im September weiterverhandelt werden soll. „Wir erwarten uns ein rasches und ernsthaftes Angebot vom Verband der österreichischen Privatkrankenanstalten.“ Gerade das Virus habe einen Stau an Operationen verursacht und auch mit verschärften Sicherheitsvorgaben den Arbeitsaufwand erhöht. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden aber vergessen.“ Verhandeln könne man auch im Juli oder August. 

Die Arbeitnehmerseite verlangt, dass zum Beispiel das Einstiegsgehalt für Pflegeassistenz (2013 Euro) auf das Niveau der Ordensspitäler (2300 Euro) angehoben wird. Für Ordensspitäler gebe es schon einen Abschluss. 

„Die Leute fragen sich: Warum tut sich bei uns nichts?“, sagt Oberndorf-Betriebsrat Kurt Roschitz. Der von der Firma Vamed betriebene Standort mit rund 370 Beschäftigten wird derzeit um 78 Reha-Betten ausgebaut.

Quelle: https://www.sn.at/salzburg/politik/pfleger-in-privatspitaelern-wollen-gerechteren-lohn-89350915 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020