Alle Beiträge von AUGE UG

AUGE/UG entsetzt über Abstimmungsverhalten der Freiheitlichen ArbeitnehmerInnen!

Freiheitliche in der Arbeiterkammer stimmen gegen Pressefreiheit, gegen eine Unabhängige Rechtsberatung für Asylwerbende, gleichzeitig aber FÜR die Beibehaltung des 12-Stunden-Tages.

Die AUGE/UG ist erfreut darüber, dass ein Großteil der insgesamt 40 Anträge zur AK-Vollversammlung heute gemeinsam von allen KammerrätInnen beschlossen oder zur weiteren Behandlung den Ausschüssen zugewiesen wurden. Robert Müllner, Sprecher der AUGE/UG, dazu: „Angesichts der Maßnahmen und Vorhaben der Bundesregierung ist ein starker Zusammenhalt innerhalb der Arbeiterkammer wesentlich, um die Rechte der ArbeitnehmerInnen zu verteidigen.“

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Arbeiterkammerwahl 2019: Klaudia Paiha Spitzenkandidatin der AUGE/UG in Wien

Breit aufgestellte Liste von BetriebsrätInnen, NGO-AktivistInnen und GewerkschafterInnen. Karl Öllinger als prominenter Neuzugang.

Die AUGE/UG Wien – die größte Landesgruppe der
Alternativen, Grünen und Unabhängigen GewerkschafterInnen – hat ihre Liste zur AK-Wahl 2019 gewählt. Spitzenkandidatin ist Klaudia Paiha, erfahrene Fraktionschefin der AUGE/UG im Wiener ArbeitnehmerInnenparlament. Paiha freut sich auf den Wahlkampf: „Wir haben eine breit aufgestellte Liste, unter den KandidatInnen sind zahlreiche BetriebsrätInnen, NGO-AktivistInnen und ExpertInnen aus dem sozial-, arbeitsmarkt- und frauenpolitischen Bereich.“

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Sellner/Neunteufel-Zechner, UGöD: „Bundesanstalt für Bergbauernfragen muss bleiben!“

Kritik der Unabhängigen GewerkschafterInnen im öffentlichen Dienst an Fusionsplänen im Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus.

Die Bundesanstalt für Bergbauernfragen soll in der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft untergehen, die Zusammenführung der Gartenbauschule mit den Österreichischen Bundesgärten soll zu einer Betriebsratsauflösung führen. „Das wirft für uns Unabhängige GewerkschafterInnen im öffentlichen Dienst die Frage auf, ob die Eigenständigkeit der kritischen Forschungsarbeit in der Bundesanstalt für Bergbauernfragen der Bundesministerin Köstinger zu weit gegangen ist, dass ein derart drastischer Schritt – nämlich die de facto Auflösung der Anstalt – gesetzt werden,“ kritisieren Reinhart Sellner und Beate Neunteufel-Zechner vom Vorsitzteam der UGöD.

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Wahlen bei Post und Telekom: Es gibt eine Alternative – Unabhängige GewerkschafterInnen wählen!

Von 25. bis 27. September 2018 finden die Personalvertretungs- und Gewerkschaftswahlen bei Post und Telekom. Die UG kandidiert.

2014 endeten die Wahlen bei Post und Telekom mit einem durchaus erfreulichen Ergebnis: Die UG-Liste in der Telekom (we4you/UG) legte an Stimmen zu, der UG gelang nach zwei Funktionsperioden ohne Sitz und Stimme in der Postgewerkschaft wieder der Einzug in den Bundesvorstand der GPF.

Bei dieser Wahl kandidieren die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der Telekom mit ihrem Spitzenkandidaten Heimo Eberhard in Wien in allen VPA (Vertrauenspersonalausschüssen) und auch auf Regionaler Ebene (Personalausschuss für Wien/NÖ/Bgld) und den Zentralausschuss (entspricht dem Zentralbetriebsrat).

In der Post kandidieren die Unabhängigen GewerkschafterInnen im Briefzentrum Liesing  (Wien) sowie zum Personalausschuss.

Unsere Wahlempfehlung bei den Wahlen in Post und Telekom:

  • Bei den Personalvertretungswahlen in  der Telekom (VPA, PA, ZA):  we4you/UG
  • Bei den Personalvertretungswahlen in der Post (VPA, PA):  UG – Unabhängige GewerkschafterInnen
  • Bei den Gewerkschaftswahlen in der GPF: UG – Unabhängige GewerkschafterInnen

Hier gibt’s weitere Infos zu den Kandidaturen der UG zu den PV- und Gewerkschaftswahlen bei Post und Telekom.

 

 

Paiha zur „Pflastersteinaktion“: AUGE/UG erklärt Solidarität mit betroffenen KollegInnen

Aufregung verlogen und durchschaubar. Verwunderung über ÖGB-Präsident Katzian

Zahlreiche Studien zeigen, dass sich das Unfallrisiko bei überlangen Arbeitszeiten deutlich erhöht. Genau darauf spielt die „Pflastersteinaktion“ mit dem Grablicht an, wenn auf einen Schild zu lesen ist: „60h Arbeiten ist wie Autofahren ohne Sicherheitsgurt“.

„Daraus einen Mordaufruf zu konstruieren, ist ein billiger und durchschaubarer Kriminalisierungsversuch“, zeigt sich Klaudia Paiha, Bundessprecherin der AUGE/UG – Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen entsetzt. „Wenn jetzt aber Regierungsvertreter dazu aufrufen, ‚zum demokratischen Diskurs‘ zurückzukehren, dann ist das an Verlogenheit kaum mehr zu überbieten“, so Paiha und stellt fest: „Die Industriellenvereinigung und ihre Regierung haben an jeglicher demokratischen Gepflogenheit und an der Sozialpartnerschaft vorbei dieses Gesetz zum Schaden von Millionen von ArbeitnehmerInnen durchgeboxt.“

Katzians Solidarität erwartet!

Verwundert zeigt sich Paiha über ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian: „Ich bin irritiert über die Reaktion des Kollegen Katzian, auf dieses perfide und durchschaubare Spiel einzusteigen, anstatt die Aktion als das zu benennen, was sie ist: Ein Aufzeigen der gesundheitlichen Bedrohung für ‚Günther den Pflasterer‘ und Millionen anderer KollegInnen durch dieses neue Arbeitszeitgesetz.“

„Es gibt nichts zu distanzieren oder zu verurteilen. Wir werden uns gegen alle Kriminalisierungsversuche zur Wehr setzen. Die AUGE/UG zeigt Solidarität mit den betroffenen KollegInnen“, so Klaudia Paiha abschließend.