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Anja Haider-Wallner / Grüne Burgenland unterstützt GEMEINSAM AUGE/UG

Anja Haider-Wallner, Landessprecherin Grüne Burgenland: „Wir unterstützen unsere Arbeiter-Kammerrätin Maria Mauk gerade dabei, die 300 notwendigen Unterstützungserklärungen für den Antritt der GEMEINSAM AUGE/UG bei den Arbeiterkammer-Wahlen im April zu sammeln! Wenn du im Burgenland beschäftigt bist, schick uns bitte ein ausgefülltes Formular im Original per Post ans Landesbüro – Porto zahlt Empfänger.“
Hier findet du das Formular zum Ausfüllen: Unterstützungserklärung_augeug

„Wenn du (solidarisch) kandidieren und dich in der Arbeiterkammer für Grüne Themen wie ArbeitszeitFAIRkürzung, Klimaschutz, Geschlechtergerechtigkeit und vieles mehr einsetzen willst, dann unterzeichne bitte die Zustimmungserklärung und schick sie uns ebenfalls im Original. Einsendeschluss ist der 15. Jänner.“

Hier findet du das Formular für die Solikandidatur: Erklärung als WahlwerberIn_auge

Am 10. Jänner um 19:00 gibt es im KUZ Mattersburg ein Come Together mit NRAbg. Markus Koza, Spitzenkandidatin zur AK-Wahl GEMEINSAM AUGE/UG Maria Mauk und Bundessprecherin der AUGE/UG Karin Stanger zu aktuellen Themen rund um Arbeit & Klima.

Am Foto: Maria Mauk und Anja Haider-Wallner

Mach mit! Unterstütze GEMEINSAM AUGE/UG Burgenland mit einer Solikandidatur!

Für den Wahlvorschlag, den wir einreichen, freuen wir uns über Solidaritätskandidaturen. Dafür benötigen wir nur eine unterschriebene Erklärung. Natürlich freuen wir uns auch über Unterstützung im Wahlkampf! Die untenstehende Erklärung kannst du bis zum Freitag, 12.1.2024 im Grünen Büro, Pfarrgasse 30, 7000 Eisenstadt abgeben oder hinschicken – Porto zahlt Empfänger.

Der Name der Liste ist GEMEINSAM – AUGE/UG.

Hier findest du das Formular:

Erklärung als WahlwerberIn_auge

 

AUGE/UG und UGÖD-Grundschulung für Betriebsrät*innen 26./27. Jänner 2024

ug gewerkschaft

Mach mit! Die AUGE/UG und UGÖD-Grundschulung für Betriebsrät*innen/Personalvertreter*innen und solche, die es werden wollen, findet statt am:
 
Fr, 26. Jänner 2024, 16:00–20:00 Uhr
Sa, 27. Jänner 2024, 10:00-17:00 Uhr

Ort: GÖD

Zielgruppe: Betriebsrät*innen, Ersatzbetriebsrät*innen, Personal-Vertreter*innen, an einer Betriebsratsgründung Interessierte
Inhalt: Vorstellung ÖGB, AK, AUGE/UG und UGÖD

Privatwirtschaftlicher Bereich: Grundbegriffe des Arbeits- und des Arbeitsverfassungsrechts, Einführung in die Grundlagen von Gewerkschafts- und Betriebsratspolitik

Öffentlicher Bereich: Personalvertretungsgesetz, Sabbatical, Karenz, Pension, etc.

Referent*innen: Gary Fuchsbauer, Vera Koller, Karin Stanger
 
Um Anmeldung wird gebeten! (mail: auge@ug-oegb.at, Tel: 01/505 19 52)

Teil 1 (Freitag)

Im ersten Teil der Grundschulung werden wir gemeinsam versuchen, uns an das oft „von außen“ undurchschaubare und manchmal auch verwirrende System der Interessensvertretung in Österreich heranzuwagen. Einerseits soll es dabei um die Struktur und den Aufbau der betrieblichen (Betriebsrat oder Personalvertretung) und überbetrieblichen (ÖGB, Einzelgewerkschaften und Arbeiterkammern) Interessensvertretungen gehen. Andererseits schauen wir uns genauer an, wie diese Ebenen der Interessensvertretungen zusammenhängen und welche Bedeutung bzw. Funktionen sie für Betriebsrät*innen/Personalvertreter*innen haben. Gleichzeitig geht es auch um die Rolle von Betriebsrät*innen/Personalvertreter*innen in Gewerkschaften und Arbeiterkammern sowie die Rolle der AUGE/UG, UGÖD bzw. der UG in der AK und im ÖGB.

Folgende Fragen werden wir uns dabei besonders anschauen:

Welche Ebenen der Interessensvertretung gibt es?
Auf Basis welcher gesetzlichen Regelungen agieren die Interessensvertretungen der Arbeitnehmer*innen?
Was sind die zentralen Aufgaben/Funktionen der unterschiedlichen Ebenen der Interessensvertretung?
Welche Gewerkschaft ist für mich zuständig?
Warum sind Gewerkschaften und AK für Betriebsrät*innen wichtig?
Welche Rolle spielen Fraktionen in AK und ÖGB?
Wer oder was ist die AUGE/UG, UGÖD bzw. die UG?

 Teil 2 (Samstag)

Im zweiten Teil werden wir uns in zwei Gruppen mit den rechtlichen Rahmenbedingungen im  privatwirtschaftlichen bzw. im öffentlichen Bereich auseinandersetzen.

Privatwirtschaftlicher Bereich:

Hier werden wir uns mit den Grundzügen des Arbeitsrechts im Allgemeinen sowie dem Arbeitsverfassungsrecht, also „der Bibel der betriebsrätlichen Arbeit“, im Besonderen beschäftigen.

Wir werden uns so banalen Dingen wie
z.B.: wo in diesem fetten, schlauen Buch steht genau die Information die ich benötige?, als auch schon detaillierteren etwas komplexeren Fragestellungen, wie z.B.: der Möglichkeit der Kündigungsanfechtung gemäß§ 105 ArbVG widmen.
Ich hoffe euch einen guten Einstieg in die oft als langweilig und trocken befürchtete Materie des Arbeits- bzw. Arbeitsverfassungsrechts bieten zu können, und wünsche mir ein offenes und reges miteinander Erarbeiten der zentralen Inhalte eurer betriebsrätlichen Tätigkeit.

öffentlicher Bereich:

Hier werden folgende Bereiche behandelt:

– Personalvertretungsgesetz
– Elternwerden/sein im öffentlichen Dienst
– Sabbatical, (Bildungs-)Karenz, Teilzeit
– Krankenstand, Pflegeurlaub, Wiedereingliederungsteilzeit
– Abfertigung alt/neu, Jubiläumsgeld
– Pension für Pragmatisierte und Vertragliche Dienstnehmer*innen

 

Für die Menschen anstatt neoliberaler Klientelpolitik

Luxusgüter-Absatz um ein Fünftel gestiegen, Goldpreis und Bitcoins auf allzeit Rekordhoch, aber die Kollektivvertragsverhandlungen stocken

„Das sind Auswirkungen eines gravierenden Verteilungskampfes, den wir gerade erleben“, zeigt sich Vera Koller, Landessprecherin der AUGE/UG Wien, überzeugt. „Während einige wenige gar nicht mehr wissen, wohin mit ihrem Geld, geht sich für die Beschäftigten kaum die Abgeltung der inflationsbedingten Entwertung ihres Lohnes aus.“

Mit völlig fehlgeleiteter Klientelpolitik wurden diese Schieflagen herbeigeführt. Spaltung, das Bedienen von Besserverdienenden, das Schielen um Wählergunst ohne Rückgrat, sind nur einige Aspekte der Verursachung. Neoliberalistisches Denken, getrieben von lobbyierenden Superreichen ist die Normalität in der politischen Realität. Dahinter steckt die Frage, wie wir unsere Gesellschaft gestalten wollen. Nur einige wenige, die mit dem Geld, mit dem sie andere ernähren, könnten, im Luxus schwelgen, oder aber in einer Gesellschaft, die uns allen dient?

Nur politische Vertreter:innen, die die Interessen der Beschäftigten vertreten und zu einer Wirtschaft im Sinne der Menschen und unserer Umwelt stehen, können dieser eklatanten Schieflage etwas entgegensetzen. Ansonsten wird sich auch durch die Klimakrise der enorme Verlust des Wohlstandes eines großen Teils der Bevölkerung manifestieren.

„Wir kämpfen für eine Wirtschaft, in der die Beschäftigten und nicht der Besitz, in der das Gemeinwohl und nicht der Gewinn im Fokus steht. Solidarität, soziale Gerechtigkeit, gleiche Rechte und Pflichten und das beste Leben für Alle sind die Überzeugungen die uns dabei begleiten!“, so Vera Koller abschließend.

Hier geht’s zur Presseaussendung.