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Pushbacks verletzen Menschenrechte!

Vera Koller, Landessprecherin der AUGE/UG Wien

Am Tag der Menschenrechte braucht es ein deutliches Nein zur weiteren Durchführung von illegalen Pushbacks an europäischen Grenzen.

Die österreichische Bundesregierung ist verpflichtet anhand unserer Verfassung zu handeln und die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK) zu achten. Der Strategie europäische Grenzländer mit einer unstemmbaren Aufgabe alleine zu lassen, um dadurch von Gesetzesbrüchen zu profitieren muss endlich ein klares Ende gesetzt werden, so Vera Koller, Landessprecherin der AUGE/UG Wien. 

Tagtäglich finden Pushbacks an europäischen Grenzen statt. Mit teils körperlicher Gewalt, Folter und Einschüchterungen wird versucht Personen am Überqueren der Grenzen zu hindern. Auch ein unlängst ergangenes Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte gegen Bulgarien bestätigt dieses System systematisch stattfindender Pushbacks. Aber auch innerhalb der Europäischen Union müssen Geflüchtete befürchten als Menschen ohne Rechte behandelt zu werden. Diese ständig stattfindenden Rechts- und Verfassungsbrüche müssen endlich gestoppt werden. Außerdem braucht es eine faire Aufteilung von Asylsuchenden innerhalb der Europäischen Union und die Entkriminalisierung geflüchteter Menschen. 

Um wieder auf den Boden der Rechtsstaatlichkeit zurückzukehren braucht es die Übernahme von Verantwortung der österreichischen Bundesregierung. Ich erwarte mir ein klares Bekenntnis zur Einhaltung der Menschenrechte auf europäischer Ebene und die sofortige Beendigung der Ignoranz gegenüber unserer Mitmenschen, so Vera Koller abschließend.

AUGE/UG Newsletter 40/2021

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Pflege braucht Taten

Die Schweizer*innen haben ein deutliches Zeichen der Solidarität mit dem Pflegebereich gesetzt. zur Schweizer Pflegeinitiative Die über 60% Zustimmung zu einem gewerkschaftlichen Volksbegehren zeigt, dass der Pflegenotstand bei den Menschen angekommen ist.

Auch in Österreich ist es an der Zeit endlich zu handeln. Die Forderungen liegen auf dem Tisch, bessere Arbeitsbedingungen, höhere Löhne bringen mehr Beschäftigte, die in diesem Bereich arbeiten wollen. Vor allem aber können damit die noch Verbliebenen gehalten werden. Die Arbeitsgruppe Gesundheit, Soziales, Pflege der Unabhängigen GewerkschafterInnen hat erst vor kurzem unter dem Titel Es reicht! Die Situation im Pflegebereich ist schädlich für alle Beteiligten, alle Mitglieder in Gesundheits- und Sozialausschüssen der Länder zum Handeln aufgefordert. Alle sehen die Notwendigkeit, predigen Veränderungswillen, aber die Umsetzung ist nicht sichtbar.

Auch in Österreich ist es an der Zeit ein klares Zeichen der Zivilgesellschaft zu setzen! Das Personal braucht unsere Solidarität, denn Pflege geht uns alle an!

Unterstütze jetzt die Pflege in Oberösterreich mit der Unterschrift des offenen Briefes: Mehr für Care – Menschen würdig pflegen kostet mehr! hier unterschreiben

AUGE/UG Newsletter 39/2021

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Arbeiterkammervollversammlung in Wien

Letzte Woche am 11. November fand die 176. Vollversammlung der Arbeiterkammer Wien statt. Als AUGE/UG haben wir wichtige Anträge eingebracht. Unter anderem zu Femiziden, zur Klimakatastrophe und Arbeitsbedingungen in der Pflege. Zudem gab es einen gemeinsamen Antrag zu Berufskrankheiten die  nach gendergerechten Aspekten gestalten werden sollen und indem gefordert wird COVID19 als Berufskrankheit anzuerkennen.
Thema waren natürlich auch die aktuellen Corona-Maßnahmen, sowie 3G am Arbeitsplatz.
Hier findet ihr unsere Anträge.

Das Parlament der Arbeitnehmer*innen besteht in Wien aus 180 Kammerrät*innen und wird alle fünf Jahre neu gewählt. Diese Kammerrät*innen geben vor, wofür sich die Arbeiterkam er besonders einsetzen soll – durch Abstimmungen in der Vollversammlung. Die AK Mitglieder bestimmen über die AK Wahlen den politischen Kurs ihrer Interessenvertretung. Die Vollversammlung findet zwei mal im Jahr statt.
 
Im Zuge der Vollversammlung der AK Wien setzten die AK-Rät*innen der AUGE/UG ein Zeichen gegen die untragbaren Arbeitsbedingungen im Pflegesektor. Volle Solidarität mit den Kämpfen der Kolleg*innen im Gesundheits- und Pflegebereich!
 
 
Zudem haben wir angeregt dazu eine eigene Aussendung von der AK-Vollversammlung zu machen. Die AK Wien hat dies gleich umgesetzt.